DEL-Playoffs: IEC - Hamburg 0:1

Treffer von Flaake besiegelt Roosters-Aus

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Iserlohn - Neun Sekunden vor dem Ende hatte Brooks Macek per Penalty den möglichen Ausgleich auf dem Schläger, aber er vergab. Die Iserlohn Roosters sind in den DEL-Playoffs nach dem sechsten Viertelfinal-Spiel in der „Best of seven“-Serie gegen die Hamburg Freezers durch ein 0:1 (0:0, 0:1, 0:0) ausgeschieden.

Die Blau-Weißen konnten zufrieden sein mit ihren ersten zwanzig Minuten, auch wenn die Gäste optisch Übergewicht besaßen. Auch die erste Gelegenheit im Match hatten die Hamburger. Westcott zielte in der zweiten Minute von der blauen Linie zu genau, traf nur den Pfosten. Roosters-Goalie Mathias Lange war die Sicht genommen.

Fast im Gegenzug arbeitete sich Raedeke sich durch die Freezers-Deckung, schoss allerdings am Tor vorbei. Hamburgs nächste Gelegenheit ließ bis zur neunten Minute auf sich warten, als David Wolf jede Menge Platz auf der linken Angriffsseite nicht nutzte. Foster im Gegenzug und Macek drei Minuten vor dem Ende des ersten Drittels prüften Kotschnew.

Chris Connolly, erstmals nach zwei Wochen Verletzungspause wieder dabei, kam besser ins Spiel in Abschnitt zwei, seine Mannschaft jedoch nicht. Im Spiel trennten beide Teams Nuancen, die Hanseaten aber waren noch ein Stück kompakter als der IEC. In der 25. Minute erwischte Hamburgs erste Reihe die Roosters im Vorwärtsgang an der eigenen blauen Linie, ergatterte die Scheibe, spielte den schnellen Pass und bekam nach einem unnötigen Check von Brennan eine 2:1-Konterchance. Schuss Nummer eins aufs Tor parierte Lange, den Nachschuss aber verwandelte Flaake zum 0:1.

Die Roosters bekamen durch den Rückstand noch ein klein wenig schwerere Beine. Torgelegenheiten erarbeitete sich das Pasanen-Team dennoch, Maceks Alleingang und Raymonds Schuss aber stellten keine Gefahr für das gut geschützte Tor der Hanseaten dar.

Je länger der Schlussabschnitt dauerte, desto mehr konzentrierte sich das Team von Hamburgs Coach Benoit Laporte aufs Zerstören. Mehr und mehr wurde auch die Zeit zum Gegner des IEC. Raymond, Sertich, immer wieder brachten die Sauerländer die Scheibe vor das Tor, aber nicht über die Linie.

In der Schlussphase nahm IEC-Trainer Jari Pasanen spät die Auszeit. Weil Hamburgs Schlussmann Kotschnew neun Sekunden vor dem Ende das Tor verschob, kassierten die Hanseaten einen Penalty, den Macek an den Schoner des Goalies setzte. - Von Mirko Heintz

Roosters: Lange – Kopitz, Danielsmeier; Brennan, Raymond; Gödtel, Teubert; Orendorz – Foster, Giuliano, Frosch; Sertich, Wolf, Dupont; Raedeke, Macek, Connolly; Fischhaber, Mulock, Hommel

Freezers: Kotschnew – Ejdepalm, Nielsen; Schubert, Westcott; Schmidt, Roy; Lavallée – Festerling, Wolf, Flaake; Dupuis, Pettinger, Oppenheimer; Jakobsen, Cabana, Mitchell; Möchel, Krämmer, Bettauer

Schiedsrichter: Piechaczek (Finning), Schukies (Herne)

Tor: 0:1 (24:30) Flaake (Wolf)

Strafen: Roosters: 0 – Freezers: 2

Zuschauer: 4 967 (ausverkauft)

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