Eishockey, DEL

Positiver Corona-Test: Iserlohn Roosters in Quarantäne - Ostertour geplatzt

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Das Roosters-Team um Trainer Brad Tapper ist über Ostern in Qurantäne.

Die Iserlohn Roosters hatten große Pläne für die Osterfeiertage - doch daraus wird nun nichts. Die gesamte Mannschaft ist nach einem positiven Corona-Test in Quarantäne.

Update vom 3. April, 16.31 Uhr: Die gesamte Mannschaft des Eishockey-Clubs Iserlohn Roosters muss nach einem positiven Corona-Test in Quarantäne. Das Ergebnis war während der regulären Testreihe aufgetreten, anschließend wurden nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt umgehend alle Spieler sowie Trainer und Betreuer in häusliche Quarantäne geschickt. Dies teilte der Club aus der Deutschen Eishockey Liga am Samstag mit. Die Quarantäne gilt zunächst bis Ostermontag, dann folgen weitere Tests, wie dpa berichtet.

Die geplanten DEL-Partien der Roosters an diesem Sonntag beim ERC Ingolstadt (19.30 Uhr) sowie am Montag (18.30 Uhr) bei den Straubing Tigers wurden abgesagt. Die Nachholtermine stehen noch nicht fest. Iserlohns Sportlicher Leiter Christian Hommel betonte in der Mitteilung: „Wir akzeptieren diese Maßnahme. Nach wie vor steht die Gesundheit aller am Spielbetrieb Beteiligten an erster Stelle.“

Iserlohn Roosters - das waren ihre Pläne über Ostern, die jetzt hinfällig sind:

[Erstmeldung vom 3. April, 15.19 Uhr] Iserlohn - Viele gibt es nicht, die in diesen Tagen mit den Adlern Mannheim auf Augenhöhe spielen. Auch wenn es den Iserlohn Roosters am Donnerstag nur in Momenten gelungen ist, so gab es diese Momente wenigstens.

Es bewies einmal mehr, welche Qualität im Team vom Seilersee steckt. Und doch musste man im nächsten Moment akzeptieren, dass man mit dem überragenden Talent der einzelnen Adler-Spieler eben nicht auf allen Positionen mithalten kann.

Genau deshalb mussten sich die Iserlohner geschlagen geben. „Ich kann die Mannschaft nur dafür loben, mit welchem Tempo, welcher Kraft sie zu Werke geht – das ist unglaublich“, sagt Trainer Brad Tapper.

Roosters auf Ostertour durch Ober- und durch Niederbayern

Vor den Auswärtspartien in Ingolstadt (Ostersonntag, 19.30 Uhr/Saturn-Arena) und Straubing (Ostermontag, 18.30 Uhr/Eisstadion am Pulverturm) will der Kanadier erneut Umstellungen in den Reihenkombinationen vornehmen. An denen kommt er auch deshalb nicht vorbei, weil die Roosters sich zwar Chancen erarbeiten, dieser Tage aber mit dem Toreschießen ihre Probleme haben.

Insbesondere in den rund um die Playoffs immer wichtiger werdenden Special-Team-Situationen bekommen die Sauerländer immer weniger Power aufs Eis. Vielleicht haben die Gegner die Iserlohner Powerplay-DNA schlicht entschlüsselt.

„Komplettverglasung“ schränkt O‘Connors Sichtfeld ein

Auf der anderen Seite fehlt der überragende zweite Schütze von der blauen Linie oder aus der Halbdistanz. Hinzu kommt, dass Ryan O’Connor trotz seines Bemühens noch seine Probleme mit dem Vollvisier zu haben scheint, dass er aufgrund der Schwere seiner Gesichtsverletzung unbedingt tragen muss. Die „Komplettverglasung“ aber schränkt das Sichtfeld ein.

Am Karfreitag hatte die Mannschaft einen freien Tag, bevor am Samstag eine Trainingseinheit anstand und dann die Reise nach Ober- und Niederbayern begann. 

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