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Roosters jetzt nur noch Fünfter

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Eine 2:4-Niederlage erlitten die Iserlohn Roosters in München.

Die Iserlohn Roosters verlieren in der bayrischen Landeshauptstadt und sind sind jetzt nur noch Rangfünfter.

München – Beim EHC Red Bull München hielten die Iserlohn Roosters am Freitagabend lange Zeit gut mit, zogen aber am Ende mit 2:4 (0:1, 1:1, 1:2) den Kürzeren. Damit rutschte das Team von Trainer Brad Tapper auf Platz fünf der DEL-Nordgruppe ab.

Was sie an diesem Abend erwartete, bekamen die Sauerländer gleich in den ersten Minuten zu spüren: München übernahm vom ersten Bully an die Spielkontrolle, kam mit viel Tempo in Richtung Roosters-Tor und hatte durch Bourque und Ehliz sowie später durch Peterka und Roy erste Möglichkeiten. Bis auf einen harmlosen Schuss von Bailey, den Aus den Birken mühelos mit der Stockhand abwehren konnte, hatten die Iserlohner hingegen keine echte Torchance, sondern waren mit Defensivarbeit beschäftigt.

Nach einem Fehler von Grenier an der eigenen blauen Linie fuhr John Peterka dann alleine auf Andy Jenike zu, doch der verhinderte mit einem herausragenden Reflex den Rückstand (11.). Der EHC blieb weiter am Drücker: Gogulla verzog noch knapp (15.), aber kurz vor Ende des ersten Drittels „klingelte“ es doch noch. MacWilliams abgefälschten Schuss versuchte Peterka aus kurzer Distanz über die Torlinie zu drücken, und Jenike lenkte die Scheibe mit dem Schlittschuh schließlich selbst ins Tor (20.).

Roosters jetzt nur noch Fünfter

Nach der Pause, die etwas länger dauerte, weil eine Plexiglasscheibe ausgetauscht werden musste, waren die Roosters besser in der Partie. In Überzahl holten sie sich ihr Selbstvertrauen zurück, und das spiegelte sich kurze Zeit später auch im Ergebnis wider. Einen schön vorgetragenen Konter vollendete Grenier nach Zusammenspiel mit Bailey zum 1:1-Ausgleich (25.). Spätestens jetzt waren die Sauerländer im Spiel angelangt, auch wenn sie eine unnötige Strafzeit von Friedrich wieder zurückwarf. München nutzte die Überzahl und ging durch Roy erneut in Führung (27.).

Der Münchener Stürmer war jetzt heiß gelaufen und hätte kurz darauf beinahe auf 3:1 erhöht, doch sein Schuss traf nur die Latte. Von den Roosters war erst in der Endphase des zweiten Durchganges wieder etwas zu sehen, und beide Male stand Joe Whitney im Fokus. Erst scheiterte er bei einem Konter an Aus den Birken (37.), dann setzte er den Puck Sekunden vor Schluss am Tor vorbei.

Statt des Ausgleichs gab es für die Roosters gleich zu Beginn des Schlussabschnitts den nächsten Nackenschlag. Bei einem Konter bediente Mauer den mitgelaufenen Gogulla – 3:1 (42.). Doch die Iserlohner kämpften sich noch einmal zurück: Nach einem Scheibengewinn von Alex Grenier schloss Casey Bailey erfolgreich zum 3:2 ab (44.).

Die Partie blieb spannend, und beinahe hätten die Sauerländer in Überzahl den Ausgleich erzielt – Aubin traf einschussbereit den Puck nicht richtig. Auf der anderen Seite hatten die Gäste Glück, weil Peterka aus kurzer Distanz nicht traf. Doch auch die Iserlohner hatten ihre Möglichkeiten; die beste markierte Casey Baileys Pfostentreffer in der 50. Minute. Als Jenike zwei Minuten vor dem Ende seinen Kasten zu Gunsten eines sechsten Feldspielers verließ, nutzte Trevor Parkes das schließlich eiskalt aus. Sein Tor zum 4:2 war gleichzeitig der Endstand.

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