5:0 gegen Schwenningen

Iserlohn Roosters machen Playoff-Einzug perfekt

Jubel, Trubel, Heiterkeit: Die Fans der Iserlohn Roosters erlebten gestern Nachmittag sportlich-karvenalistische Fröhlichkeit am Seilersee und durften beim 5:0-Sieg des IEC gegen Schwenningen die feststehende Pre-Playoff-Teilnahme feiern. Foto: Jentzsch

ISERLOHN -  Jubelarien am Seilersee prägten das DEL-Spiel der Iserlohn Roosters am Sonntagnachmittag gegen die Schwenningen Wild Wings am Seilersee. Durch den 5:0 (2:0, 0:0, 3:0)-Erfolg machte der IEC zum dritten Mal nach der Saison 2008/2009 und 2012/2013 den Einzug in die Playoff-Runde perfekt.

Da im Parallelspiel der amtierende Deutsche Meister Berlin die Augsburger Panther mit 6:1 bezwang und Ingolstadt in Mannheim mit 0:3 unterlag, wird für die Roosters ein Pre-Playoff-Vergleich mit dem EHC Red Bull München immer wahrscheinlicher. Bereits im Auftaktdrittel sorgten die Roosters für die Basis der sportlich-karnevalistischen Fröhlichkeit in der Eissporthalle am Seilersee. Dabei befolgte das Team die Maxime: „Halte den Gameplan ein und du wirst erfolgreich sein.“ Cheftrainer Pasanen hatte das defensive Spiel als Schlüssel zum Erfolg in den Mittelpunkt seiner Ansprache gestellt und Geduld angemahnt.

Die Sauerländer waren vom ersten Moment an die bessere Mannschaft, drückten aber eben nicht um jeden Preis in der Offensive, sondern sicherten konsequent nach hinten ab. Und diese Strategie zahlte sich Ende des Drittels aus: Erst sorgte Dupont, dem die Wild Wings viel zu viel Platz in der eigenen Defensivzone gönnten, nach toller Vorarbeit von Foster für den Führungstreffer (17.), nur 91 Sekunden später erhöhte Raedeke nach genialem Querpass von Conolly auf 2:0 (18.). Die Gäste hatten im gesamten ersten Drittel nur eine wirklich hochkarätige Konterchance, die Ersberg zu entschärfen wusste (5.).

Auch im Mitteldrittel blieben die Iserlohner das dominierende Team, waren aber nicht mehr ganz so konsequent im eigenen Defensivspiel. Schwenningen erarbeitete sich so mehr Raum im Drittel der Sauerländer, riskierte wesentlich mehr, wodurch sich natürlich auch Fast-Break-Möglichkeiten für die Roosters ergaben. Ersberg hatte nun auch deutlich mehr zu tun als noch in der ersten Periode.

Die Roosters waren im Powerplay zu Drittelbeginn gefährlich. Macek ließ einen Penalty ungenutzt, später scheiterten Wolf und Sertich bei einem Unterzahlkonter, außerdem noch Foster und Giuliano. Zweifel am Erreichen der ersten Playoff-Runde gab es längst nicht mehr: Berlin führte klar gegen Augsburg – und für die Sauerländer erzielte Raedeke die spielentscheidende 3:0-Führung (42.). Bei lautem Fangesang und ausgelassener Stimmung legten Raymond (56.) und Macek (58.) nach. Und der Roosters-Playoff-Karnevalssonntag konnte in die fröhliche Feierverlängerung.

Roosters: Ersberg – Jares, Kopitz; Raymond, Brennan; Orendorz, Teubert; Gödtel – Sertich, Mulock, Wolf; Conolly, Raedeke, Macek; Foster, Giuliano, Dupont; Danielsmeier, Hommel, Frosch

Wild Wings: Pätzold – Wilhelm, Goc; Wishart, Dück; Granath, Boretzki, Dronia – Beechey, O‘ Connor, Ramsay Green, Johnson, Hacker; Rodman, Lee, Schlager; Pielmeier, Sacher

Schiedsrichter: Jablukob (Berlin), Lenhart (Kassel)

Tore: 1:0 (16:25) Dupont (Foster), 2:0 (17:56) Raedeke (Conolly, Macek), 3:0 (41:41) Raedeke (Conolly), 4:0 (55:24) Raymond (Dupont, Giuliano), 5:0 (57:48) Macek (Raedeke, Conolly)

Strafen: Roosters: 6 + 10 (Conolly) – Wild Wings: 6 + 10 (Johnson)

Von Mirko Heintz

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