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Bestreitet sein 900. DEL-Spiel: Jens Baxmann.

Iserlohn – Am Freitag treten die Iserlohn Roosters um 19.30 Uhr bei den Schwenninger Wild Wings an. Im Kellerduell zweier krisengeschüttelter Mannschaften haben beide Kontrahenten keine Chance mehr auf eine Play-off-Teilnahme. Also eine Partie ohne Bedeutung?

„Für mich ist es ein Spiel wie jedes andere, aber für einige Spieler dürfte es mehr sein. Der ein oder andere kämpft noch um einen Vertrag und selbst diejenigen, die meinen, sie wären auf der sicheren Seite, weil sie bereits einen Vertrag für das kommende Jahr haben, müssen zeigen, dass sie diesen auch verdienen“, macht Trainer Jason O’Leary deutlich, dass die Sauerländer auch nicht davor zurückschrecken werden, bestehende Verträge im Zweifelsfall aufzulösen.

Für Jens Baxmann ist es ebenfalls eine besondere Partie, denn der er bestreitet am Abend sein 900. DEL-Spiel. „Das ist natürlich schon eine beachtliche Marke, auf die ich stolz sein kann. Als ich damals in Berlin angefangen habe, hatte ich nie im Kopf, so viele Spiele bestreiten zu dürfen. Von daher war es nie mein Ziel. Das es aber jetzt doch so gekommen ist, freut mich sehr.“

Für die Roosters geht es auch darum, ihre Bilanz von nur einem Sieg aus den letzten acht Partien aufzupolieren und mit einem Sieg den Abstand zum Tabellenschlusslicht weiter zu vergrößern.

Dabei muss der Coach allerdings sein Aufgebot im Vergleich zu den letzten drei Spielen auf mehreren Positionen verändern. Da der zuletzt stark haltende Andreas Jenike noch immer auf die Geburt seines zweiten Kindes wartet, wird er die Reise nach Schwenningen nicht antreten und stattdessen bei seiner Frau in Iserlohn bleiben. Für ihn reist Jonas Neffin als Ersatz aus Weiden an. Verzichten müssen die Iserlohner zudem auf Jamie MacQueen. Dem Gastgeber wurde vertraglich zugesichert, dass der Topscorer beim Auswärtsspiel in Schwenningen nicht eingesetzt werden darf. Auch Tobias Schmitz wird bei den Wild Wings nicht auflaufen. Der Verteidiger ist stattdessen für Herne im Einsatz. Dafür kehrt Chris Rumble nach seiner Sperre zurück ins Team und wird die Iserlohner Defensive verstärken.

Am Sonntag steht dann das nächste Heimspiel für die Sauerländer auf dem Programm. Gegner in der Eissporthalle am Seilersee sind die Fischtown Pinguine. Erstes Bully ist um 19 Uhr.

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