2:5-Schlappen gegen Nürnberg und Düsseldorf

Roosters kehren mit zwei Niederlagen aus Dresden zurück

Musste mit den Roosters zwei Niederlagen hinnehmen: Iserlohns Verteidiger Sena Acolatse.
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Musste mit den Roosters zwei Niederlagen hinnehmen: Iserlohns Verteidiger Sena Acolatse.

Mit zwei Niederlagen kehrten die Iserlohn Roosters vom Vorbereitungsturnier in Dresden zurück.

Dresden - Halbfinale: Nürnberg Ice Tigers – Iserlohn Roosters 5:2 (3:0, 1:1, 1:1): Mit einer Enttäuschung begann für die Sauerländer am Samstag das Turnier, denn gegen die Nürnberg Ice Tigers, am kommenden Freitag Auftaktgegner in der DEL-SaisonMit 2:5 (0:3, 1:1, 1:1) verloren die Waldstädter.

Ob es an der langen Anreise lag, sei dahingestellt: Auf jeden Fall legte das Team von Chefcoach Brad Tapper ein ganz schwaches Auftaktdrittel hin, lag nach 20 Minuten bereits mit 0:3 in Rückstand. Die Franken, unter anderem mit den Ex-Roosters-Spielern Fleischer und Friedrich am Start, waren zunächst in allen Belangen besser, sodass die Führung auch verdient war. Die beste Iserlohner Chance vergab Bailey, der nur den Pfosten traf.

Eine klare Steigerung im Mitteldrittel war zwar unverkennbar, allerdings brachte sie wenig Ertrag. Dazu sammelten beide Teams vor allem eines: Strafminuten. Immer wieder prägten harte Checks und kleine Undiszipliniertheiten die Partie. Immerhin gelang Neuzugang Ewanyk ausgerechnet bei eigener Unterzahl der 1:3-Anschluss (37.), doch noch vor Ende des Mittelabschnitts stellte Jahnke den alten 3-Tore-Abstand wieder her.

Und den konnte das Tapper-Team letztlich nicht mehr aufholen. Zwar mühten sich die Roosters, hatten gleich zu Beginn in doppelter Überzahl rund eine Minute die Chance zum zweiten Treffer, nutzten sie aber nicht. So dauerte es bis zur 54. Minute, ehe Foucault, an diesem Abend auffälligster Iserlohner Stürmer, das 2:4 markierte. Mit einem Schuss ins leere Tor machte Reimer für Nürnberg aber alles klar.

Tore: 1:0 (11:43) Brown (4:4), 2:0 (15:58) Welsh (Weber), 3:0 (18:50) Friedrich (Jahnke), 3:1 (36:52) Ewanyk (4:5), 4:1 (38:08) Jahnke (Sheehy), 4:2 (54:16) Foucault (Bailey, O´Connor/5:4), 5:1 (57:39) Reimer
Strafminuten: Ice Tigers 12 + 5 (Weber, Kislinger) – Roosters 12 + 5 (Foucault, Ewanyk)

Spiel um Platz 3: Düsseldorfer EG – Iserlohn Roosters 5:2 (0:1, 2:0, 3:1)

Dass die Sauerländer am Ende des Auftaktdrittels nach dem Treffer von Neuzugang Kris Foucault in Führung lagen, war mehr als verdient. Bis dahin und danach präsentierten sich die Sauerländer defensiv konzentriert und auch im Angriff erarbeitete sich die Mannschaft gute Gelegenheiten. Umso mehr änderte sich das im Mittelabschnitt – das Match drehte sich und die DEG schlug eiskalt zu: Marko Nowaks Schuss schlug zuerst hinter Jenike ein, dann traf MacAulie nach einem Scheibenverlust von Foucault in der eigenen Zone (29./31.).

Der Start in den Schlussabschnitt: vogelwild. Erst hat Adam für die Roosters die Chance zum Ausgleich, dann spielt Labrie einen Querpass auf Sezemsky, der im Nichts landet. Weil Düsseldorfs Stürmer im Vorwärtsgang sind, schnappt sich Ehl den Puck, Pass auf Barta – 3:1. Da waren gerade erst 30 Sekunden gespielt. Feintuning fehlten genauso wie Inspiration und das notwendige Glück, als Foucault sechs Minuten vor Schluss noch einmal eine gute Chance vor Pantkowski hatte. Etwas mehr als drei Minuten vor dem Ende zog Tapper den guten Andy Jenike, der noch gar nicht richtig vom Eis war, als Düsseldorfs MacAulie sich die Scheibe schnappte und zum 4:1 traf. In Überzahl und ohne Goalie zwischen den Pfosten sorgte Bailey 44 Sekunden später für das 2:4, bevor Düsseldorf durch Fischbuch erneut ins leere Gehäuse traf.

Tore: 0:1 (06:07) Foucault (Cornel), 1:1 (28:32) Nowak (Heinzinger), 2:1 (30:58) MacAulay (Fischer), 3:1 (40:30) Barta (Ehl), 4:1 (56:55) MacAulie (Proft/EN), 4:2 (57:39) Bailey (O´Connor, Whitney/6:4), 5:2 (59:14) Fischbuch (EN)
Strafen: DEG 6 – Roosters 8

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