Eishockey

Roosters-Pleite zum Start in Phase zwei

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Prügelei zwischen Ingolstadts Matthew Bailey und dem Iserohner Chris Rumble (links).

Iserlohn – Saisonphase Nummer zwei begann für die Iserlohn Roosters am Freitagabend mit einer Niederlage. Das Team von Jason O´Leary kassierte vor knapp 4200 Zuschauern am Iserlohner Seilersee eine 2:3 (1:1, 1:2, 0:0)-Pleite gegen den ERC Ingolstadt.

Wer kommt besser aus der Pause? Immer die gleiche Frage nach einem internationalen Break. An diesem Abend ließ die Antwort nur 174 Sekunden auf sich warten. Da sorgte Samanski nach guter Vorarbeit von Lautenschlager für die Roosters-Führung. Knappe vier Minuten später aber nutzte Ingolstadt nutze einen Zwei-gegen-Eins-Konter zum 1:1, Talent Wohlgemuth traf.

Im weiteren Verlauf entwickelte sich ein meist ausgeglichenes Match mit Chancenplus für die Roosters, die ihre Möglichkeiten aber durch Hoeffel, Friedrich und Sutter ausließen.

Das galt auch für das erste Powerplay der Sauerländer im Mittelabschnitt. Zwei, drei gute Schüsse und Aktionen der Waldstädter musste Pielmeier parieren. Anschließend hielt Peters gegen Olsen. Dann starteten die Blau-Weißen durch und belohnten sich mit der erneuten Führung. Lautenschlager traf nur den Pfosten, dann aber überlistete Sutter Pielmeier mit der Rückhand.

Bis dahin war die Führung verdient, dann aber drehte sich die Partie. Grund dafür vor allem eine Situation vor dem Iserlohner Gehäuse, als Bailey erst auf die Fanghand von Peters schlug, dann Petan eine Gerade verpasste. Dafür hätte er mindestens 2+2 Strafminuten bekommen müssen, wurde aber nur mit zwei Minuten abgestraft. Die Roosters dagegen kassierten für ein Haken von Findlay und übertriebene Härte von Halmo vier Strafminuten. Damit sorgten die Unparteiischen für Unruhe auf dem Eis und auf den Rängen.

Erst recht nach Ingolstadts Ausgleich durch einen starken Schuss von Foucault brodelte es bei den Fans. 115 Sekunden später drehten die Panther dann durch Detsch sogar die Partie, führten plötzlich 3:2. Und weil sich Emotionen meist nach Frustmomenten ihre Bahn brechen, schnappte sich Rumble in einer Unterbrechung Bailey und sorgte für die nächste Prügelei. So viel Unruhe resultiert aus einer diskussionsfähigen Entscheidung.

Der Schlussabschnitt blieb lange ausgeglichen und ohne große Highlights. Die Roosters mühten sich, den erneuten Ausgleich zu verbuchen, brachten aber die Scheibe auch bei zwölf Versuchen nicht über die Linie. Auch Findley traf bei einer 6:4-Überzahl nicht ins leere Tor.

Roosters: Peters – Rumble, O´Connor; Raymond, Buschmann; Baxmann, Möser, Ortendorz – Sutter, Friedrich, Grenier; Findlay, Petan, Halmo; Clarke, Dmitriev, Hoeffel; Samanski, Fleischer, Lautenschlager

Ingolstadt:  Pielmeier – Sullivan, Edwards; Kostinen, Wagner; Jobke, Friesen; Schütz – D´Amigo, Höfflin, Simpson; Olver, Elsner, Smith; Olsen, Foucault, Collins; Wohlgemuth, Bailey, Detsch

Schiedsrichter: Bauer, Iwert

Tore: 1:0 (02:54) Samanski (Lautenschlager, Fleischer), 1:1 (06:48) Wohlgemuth (Foucault, Bailey), 2:1 (28:39) Sutter (Friedrich), 2:2 (34:00) Foucault (Collins/5:4), 2:3 (35:55) Detsch (Elsner)

Strafminuten: Roosters 10 + 10 (Rumble); Ingolstadt: 16 + 10 (Bailey) + 10 (D´Amigo)

Zuschauer:  4190

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