Eishockey

Historisch schlechte Roosters-Bilanz

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Nach ihrem letzten Heimspiel am Freitag gegen die Adler aus Mannheim bedankte sich die Roosters-Mannschaft bei ihren treuen Fans. Trotz einer enttäuschenden Saison strömten mehr als 107 000 Fans zu den 26 Heimspielen in die Eissporthalle am Seilersee.

Iserlohn - Es war eine Saison zum Vergessen für die Iserlohn Roosters. Ein Saisonfazit:

Ja, das Saisonfinale gestalteten die Iserlohn Roosters am Sonntag mit dem 4:1-Erfolg bei den Straubing Tigers versöhnlich, was aber nicht darüber hinwegtäuscht, dass die Spielzeit 2019/20 in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) für die Sauerländer eine historisch schlechte war. 

Seit ihrem Einstieg 2000/01 haben die heimischen Puckflitzer zwar schon des Öfteren die Hauptrunde auf dem vorletzten Platz abgeschlossen, die Bilanz war allerdings noch nie so miserabel: Lediglich 51 Punkte, damit 21 Zähler Rückstand auf den letzten Pre-Playoff-Platz zehn (Augsburger Panther), dazu nur 116 Treffer in 52 Begegnungen, zweitschlechteste Heimmannschaft, zweitschlechtestes Auswärtsteam – das stimmt nachdenklich. 

Zumal nach der Verpflichtung von gleich 16 neuen Spielern auch eine erhoffte positive Entwicklung ausblieb – wenn man die Punkte als Maßstab nimmt: 26 Zähler waren es zur Saison-Halbzeit, deren 25 kamen in den weiteren 26 Partien dazu. Natürlich erschwerten Langzeitverletzte wie Friedrich, Hoeffel und Todd, dazu der in die Schweiz transferierte Grenier die sportliche Situation, als alleinige Erklärung für die Misere taugen sie indes nicht. Verlass war derweil einmal mehr auf die Fans. Exakt 107 410 Zuschauern pilgerten zu den 26 Heimspielen in die Eissporthalle am Seilersee, das machte im Schnitt 4131 Besucher pro Match – Respekt. Für Manager Christian Hommel und auch Trainer Jason O’Leary gibt es also einiges aufzuarbeiten und so gleich so schnell wie möglich Weichen zu stellen für die neue Saison, wenn erstmals nach 2005/06 wieder ein Auf- bzw. Absteiger zwischen der DEL und der DEL2 ermittelt wird. Viele Gespräche stehen in dieser Woche an, in denen einigen Spielern neue Vertragsangebote vorgelegt werden dürften, anderen indes mitgeteilt werden wird, dass man künftig ohne sie plant. Laut Hommel sollen erste Ergebnisse dieser Gespräche frühestens am Donnerstag bekanntgegeben werden. 

Am Freitag aber haben die Fans noch einmal die Gelegenheit, sich von der aktuellen Mannschaft zu verabschieden, denn die Roosters laden für 19.30 Uhr zur Saisonabschlussfeier in die Mercedes-Jürgens-Lounge der Eissporthalle am Seilersee ein. Wie immer wird vor allem das Beisammensein von Fans und Mannschaft im Mittelpunkt stehen. Zuvor ist mit einigen Fanclubs gemeinsam ein Event auf dem Eis geplant, der Eintritt ist frei. 

„Da sich unsere Räumlichkeiten auch hervorragend zum Feiern eignen, freuen wir uns, unsere Abschlussfeier in diesem Jahr in unserem ‘Wohnzimmer’ durchführen zu können. Zusammen mit dem Event auf dem Eis, unserem Gastro-Team und unseren Event-Partnern erwarten wir einen kurzweiligen Abend“, sagt Roosters-Geschäftsstellenleiter und Prokurist Bernd Schutzeigel.

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