Iserlohn Roosters mit Heimniederlage gegen Berlin

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Alex Foster (Mitte) und die Iserlohn Roosters mühten sich, konnten sich vor dem Berliner Tor aber zu selten durchsetzen.

Iserlohn - Null-Punkte-Wochenende für die Iserlohn Roosters in der Deutschen Eishockey Liga (DEL): Nach der erwartet schweren Aufgabe in Mannheim, war das Match gegen die Eisbären Berlin (2:5) nicht wirklich einfacher.

Gut vorbereitet versuchte der Gegner den Sauerländern mit viel Aggressivität entgegenzutreten, der IEC seinerseits verpasste es in den wichtigen Momenten die Tore zu machen und musste sich am Ende mit 2:5 (0:2/1:1/1:2) geschlagen geben.

Druckvoll startete der IEC gegen die Eisbären in die ersten 20 Minuten. Der IEC wollte schnell zeigen, wer am Seilersee Herr im Hause ist. Haases Führungstreffer, als Bell Lange die Sicht nahm, durchkreuzte aber die Hoffnungen des Teams von Trainer Jari Pasanen (6.).

Als Blank knapp drei Minuten später wegen Hakens auf die Strafbank musste, benötigte das starke Powerplay des Hauptstadtclubs 47 Sekunden bis die Scheibe erneut im Kasten der Roosters einschlug (10.). Nach sechs Überzahltreffern am Freitag gegen die Hamburg Freezers zeigte Miettinen mit hervorragender Übersicht, warum die Eisbären in Überzahl so gefährlich sind.

Bemerkenswert wie konzentriert die Roosters sich anschließend erneut im eigenen System zu Recht fanden. Aber auch eine fast vier Minuten dauernde IEC-Überzahl verhalf nicht zum Anschlusstreffer. Berlin verteidigte gut, Raedekes Aktion, nach einem Check schon auf dem Eis liegend, ging knapp am rechten Pfosten vorbei. Auch zu Beginn des Mittelabschnittes hielt die Roosters-Defensive stand, bis Lange eine Scheibe prallen ließ, Berlin sich den Puck erneut erarbeitete und mit einem Kracher von Tallackson unter die Latte das 3:0 markierte.

Auf die Sauerländer aber wirkte dieser Treffer wie ein Weckruf. Schon im nächsten Angriff erarbeitete das Team sich eine Riesenchance, wurde kurz aus der Berliner Angriffszone herausgedrängt, um zurückzukehren und den Anschlusstreffer zu verbuchen. Whitmore war von der Eisbären-Defensive nicht zu stoppen, traf verdient zum 1:3.

Anschließend schienen die Blau-Weißen besser im Match. Blank und erneut Whitmore hätten beste Gelegenheiten gehabt, auf 2:3 heranzukommen, scheiterten aber beide an Niederberger.

Dass dem IEC die Wende versagt blieb versagt blieb, dafür sorgten die Gäste in der 47. Minute als Foy einen Braun-Schuss unhaltbar zum 4:1 abfälschte. Zwar kamen die Sauerländer in Überzahl dank des zweiten Whitmore-Treffers an diesem Nachmittag auf 2:4 heran, mehr aber war nicht drin. Die Roosters kassierten noch das 2:5 durch Talbot (58.). - Von Mirko Heintz

Roosters: Lange – Sullivan, Liwing; Jares, Lavallée; Button, Orendorz – York, Blank, Petersen; Whitmore, Raedeke, Macek; Foster, Bassen, Dupont; Friedrich, Wruck, Danielsmeier

Eisbären: Niederberger – Baxmann, Sharrow; Hördler, Braun; Haase, Borer – Talbot, Rankel, Mulock; Olver, Bell; Tallackson; Miettinen, Foy, Pohl; Braun, Schlenker, Ziegler

Schiedsrichter: Brill (Zweibrücken), Steinecke (Erfurt)

Tore: 0:1 (05:54) Hasse (Olver), 0:2 (09:20) Miettinen (Braun, Mulock/5:4) 0:3 (24:10)

Tallackson (Olver, Bell), 1:3 (24:52) Whitmore (Button, Raedeke), 1:4 (46:12) Foy (Braun, Miettinen), 2:4 (51:04) Whitmore (Raedeke, Foster/5:4), 2:5 (57:07) Talbot (Mulock, Haase)

Strafen: Roosters: 10; Eisbären: 12

Zuschauer: 3 390

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