Pleite bei Hamburg-Freezers

Roosters verlieren erstes Viertelfinal-Spiel mit 1:4

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Marty Sertich und die Iserlohn Roosters verloren das erste DM-Viertelfinale bei den Freezers mit 1:4.

HAMBURG -  Im ersten Viertelfinal-Spiel der DEL-Playoffs unterlagen die Iserlohn Roosters am Sonntagnachmittag bei den Hamburg-Freezers mit 1:4 (0:2, 0:1, 1:1). Weiter geht es in der Serie „Best of Seven“ am kommenden Mittwoch.

Vom Süden der Republik ging es für die Roosters binnen nicht einmal 40 Stunden in den hohen Norden: Nach dem Erfolg über Red Bull München stand am Sonntag bereits das erste Spiel im Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft bei den Hamburg Freezers in der o2-World auf dem Programm.

Die Hoffnung, dass die Roosters von der Euphorie an die Waterkant getragen werden und dort eine Überraschung gegen über eine Woche ohne Pflichtspieleinsatz gewesenen Hamburgern etwas reißen könnten, erledigte sich schnell. Bereits nach sechs Minuten war die Partie beim Stande von 0:2 vorentschieden, am Ende unterlagen die Sauerländer mit 1:4 (0:2, 0:1, 1:1).

Ohne Chris Connolly, dessen Einsatz am Mittwoch im ersten Heimspiel allerdings wahrscheinlich ist, fehlte dem Spiel nach vorne etwas Zug. Und der eigenen Hintermannschaft fehlte die letzte Konsequenz, um die Freezers- Angriffe entscheiden zu entschärfen. „Unsere Schlägerkontrolle vor dem eigenen Tor war nicht gut genug. Hamburg war mental und physisch präsenter und hat das Spiel verdient gewinnen. Mittwoch hoffen wir, mit etwas mehr mentaler und physischer Frische besser dagegenhalten zu können“, bilanzierte Roosters-Cheftrainer Jari Pasanen.

Frühe Gegentreffer auf auswärtigem Eis gehören in diesen Playoff-Tagen schon zur blau-weißen Tradition. Das war in München zweimal so und erwischte die Roosters auch in der Hansestadt: 75 Sekunden waren gespielt, da führten die Gastgeber durch Oppenheimer schon 1:0. Und exakt 245 Sekunden später erhöhte Festerling bereits auf 2:0 – trotz dieses Fehlstarts ließen die Sauerländer nicht nach und kamen schnell zum vermeintlichen Anschlusstreffer: Doch wie der Videobeweis zeigte, war die Scheibe nach einer Kombination von Foster, Giuliano und Frosch nicht hinter der Linie und der Jubel verfrüht (6.).

Gehörten schon Teile des Auftaktdrittels den Roosters, waren die Sauerländer im zweiten Abschnitt sogar über 20 Minuten die klar bessere Mannschaft. Ex-Rooster Caron im Freezers-Tor oder das fehlende eigene Feintuning machten die Gelegenheiten bei zwei Überzahlmöglichkeiten aber zunichte.

Die beste Chance ließ Brodie Dupont (27.) aus. Bitter: 21 Sekunden vor dem Drittelende gelang den Hanseaten das 3:0 – und als Wolf in der finalen Periode schnell auf 4:0 erhöhte (45.), war die Partie endgültig entschieden. Gödtel setzte für den IEC immerhin den Schlusspunkt (59.). - MiHei

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