DEL-Playoffs

IEC empfängt Freezers zum ersten Heimspiel

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Die Fans der Iserlohn Roosters sind bereit für das erste Heimspiel im Viertelfinale der DEL-Playoffs.

Iserlohn - Zwei Stunden hat Jari Pasanen die Abgeschiedenheit vor dem ersten Heimspiel der Iserlohn Roosters im Viertelfinale der DEL-Playoffs (Mittwoch, 19.30 Uhr) gegen die Hamburg Freezers genutzt. Frei werden im Kopf, in Ruhe mal wieder nachdenken und durchatmen, das war das Ziel des IEC-Trainers.

„In den vergangenen acht Tagen ist so viel passiert, da fällt es jedem bei all der Hektik schwer, zu realisieren, was man erreicht hat“, sagt der Cheftrainer.

Nicht nur für seinen Kopf, sondern in erster Linie für die Beine der Spieler hat er seinem Team am Montag einen freien Tag verordnet, nachdem sein Team am Sonntag das erste Duell mit den Freezers mit 1:4 verloren hatte. „Die Zeit zwischen dem Erfolg in München und dem Start des Viertelfinals in Hamburg war so kurz, dass es den Jungs nicht ganz einfach gefallen ist, alle positiven Eindrücke zu verarbeiten und zu realisieren, dass jetzt schon die nächste Herausforderung beginnt.“

Lasse Kopitz kann diese Tatsache nicht abstreiten. Genauso wie sein Trainer hat er einen Großteil des Montags spazieren gehend genutzt und mit seiner Familie den Iserlohner Stadtwald erkundet. „Es ist so ruhig und friedlich – diese Augenblicke fehlen einfach in einer so stressigen Woche mit so viel Busfahrten und Eishockeyspielen.“

Seit dem Vormittag ist der Alltag an den Seilersee zurückgekehrt. Schon anderthalb Stunden nach dem Start des freien Vorverkaufs waren beide Viertelfinal-Playoff-Partien restlos ausverkauft. „Wir gehen realistisch davon aus, maximal 100 oder 120 Karten zurückzubekommen, die gehen dann heute im Verlauf des Tages in den freien Verkauf“, sagt Marco Tröger, der Ticketing-Verantwortliche der Sauerländer.

Auch in der Kabine ist der Alltag eingekehrt. Schon am Dienstag um 9 Uhr bat Jari Pasanen zu Eistraining und Workout. „Die Mannschaft wirkt körperlich frisch, ich mache mir auch keine Sorgen um die Kondition, aber um die Spritzigkeit“, so Pasanen. Die sei für eine Topleistung seines Teams absolut notwendig, könne aber aufgrund der vielen Spiele in den zurückliegenden Tagen und vor allem der immer kleiner werdenden Personaldecke tatsächlich leiden.

Mit einem Einsatz von Chris Connolly ist am Mittwoch nicht zu rechnen. Der kleine Kanadier hat einen großen blauen Fleck an der Stirn und muss tägliche Tests über sich ergehen lassen. Wahrscheinlich wird er erst am Freitag in den Kader zurückkehren. Gleiches gilt für Collin Danielsmeier, der ebenfalls nach einem Check Probleme hat. „Wir werden noch ein paar Untersuchungen und Tests machen“, dann sehen wir weiter“, so der Rekordspieler.

Im Tor steht Mathias Lange, der im dritten Match hintereinander den Vorzug vor Erik Ersberg erhält. „Es hat etwas mit Bauchgefühl zu tun. Mathias ist fit und empfindet trotz der Belastung keine Müdigkeit. Er wird heute, Erik wahrscheinlich am Freitag spielen.“

Anders als die Roosters müssen sich die Freezers keine Sorgen um ihr Personal machen. Nachdem auch Dupuis nach einer leichten Grippe in den Kader zurückkehrt, ist die Mannschaft komplett. Topmann Wolf hat keine Probleme am ehemals verletzten Knie. Gerade ihn aber wollen die Roosters in seinem Bewegungsradius vor dem Tor einschränken. - Von Mirko Heintz

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