Eishockey

Personeller Handlungsspielraum bei den Roosters

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Jamie Bartman kann personell aus dem Vollen schöpfen.

Iserlohn – Für Jamie Bartman eröffnet sich eine vollkommen neue Welt am Seilersee. Erstmals in seiner Zeit als Cheftrainer der Iserlohn Roosters hat er eine Wahl. Er kann nahezu aus dem Vollen schöpfen, muss verletzungsbedingt nur auf Stürmer Michael Clarke verzichten.

Kevin Schmidt ist dagegen wieder dabei, hat in dieser Woche hervorragend trainiert und kann nach Wochen wieder auflaufen. „Ja, das ist echter Handlungsspielraum und ich habe auch vor, ihn auszunutzen“, so Bartman. Aus drei Torhütern, acht Verteidigern und zwölf Stürmern kann er wählen, wenn das Team heute um 19.30 Uhr beim amtierenden Meister Redbull München auflaufen wird.

Die Rahmenbedingungen sind positiv, die Lage ist es nicht. Ein Rückstand von 13 Punkten auf die Play-offs vor den letzten zwölf Spielen ist einigermaßen hoffnungslos.

Schmidt freut sich auf sein Comeback

Ob es wie so oft in dieser Spielzeit Jordan Smotherman sein wird, ist offen. Denkbar wäre auch, in Anbetracht von acht Defensivfachleuten, die zur Verfügung stehen, dass sich der Coach für einen der ausländischen Verteidiger entscheidet. Schmidt jedenfalls wird spielen und freut sich auf seinen Einsatz nach vielen Wochen Pause.

„Es war wirklich schwer, in all den Wochen zuschauen zu müssen. Ich hätte gern versucht, die Jungs zu unterstützen, aber es ging nicht. Jetzt freue ich mich wirklich sehr intensiv auf das Spiel in München und hoffe schnellstmöglich mein Timing wieder zu finden“, so Schmidt. Weitere Umstellungen scheinen nicht geplant.

Letztes Duell gegen Michael Wolf?

Aus Roosters Sicht wird das Match bei den Roten Bullen ein Besonderes. Es könnte das letzte Match der Sauerländer gegen ihren ehemaligen Kapitän Michael Wolf sein. Der größte Star, den die Waldstädter neben Mike York jemals unter Vertrag hatten, wird nach dieser Saison seine Karriere beenden und sich endgültig der Familie und dem Schuhhaus Wolf im Zentrum Füssens widmen.

„Das wird ein außergewöhnliches Gefühl sein. Michael hat seinen Weg in den letzten Jahren in München gefunden, aber dennoch ist er ein ganz wichtiger Teil der Roosters gewesen. Ich wünsche ihm persönlich alles Gute und freue mich noch einmal gegen ihn auf dem Eis zu stehen“, freut sich Verteidiger Dieter Orendorz auf das Duell gegen den Tabellenzweiten.

Am Sonntag ist dann Seilersee-Zeit in der Waldstadt: Dann erwarten die Roosters ab 14 Uhr die Kölner Haie zum Westderby.

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