Eishockey

Iserlohn Roosters gewinnen beim ERC Ingolstadt mit 3:2

Eishockeyspieler in Aktion
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Joe Whitney (rechts) blieb zwar ohne Tor, dennoch jubelten am Ende die Roosters.

Riesige Freude bei den Iserlohn Roosters, die nach einem 3:2-Sieg in Ingolstadt voll im Playoff-Geschäft bleiben.

Ingolstadt – Zwei Spieltage vor Beendigung der Verzahnungsrunde sind die Roosters weiter voll im Playoff-Geschäft. Im Nachholspiel beim Süd-Dritten ERC Ingolstadt gewannen die Sauerländer am Donnerstagabend mit 3:2, festigten damit ihren vierten Rang in der Nordgruppe.

Die Gäste mussten beim 300. DEL-Spiel von Marko Friedrich wie gehabt auf die verletzten Steve Whitney, Baxmann und Orendorz verzichten, doch auch die Hausherren hatten mit Topscorer Simpson (wurde am Donnerstag Vater), Jobke (gesperrt) sowie Soramies und Marshall (beide angeschlagen) gewichtige Ausfälle.

Anders als in den letzten Auswärtspartien waren die Gäste von Beginn an hellwach, vergaben durch Jentzsch (2.) und Raedeke (3.) aber zwei exzellente Möglichkeiten. Auf der anderen Seite musste Andy Jenike zum ersten Mal mit seinen Schonern gegen Palmu klären.

Iserlohn Roosters gewinnen beim ERC Ingolstadt mit 3:2

Iserlohn spielte aber weiter gradlinig, beschäftigte den ERC gehörig, der nur vereinzelt nach Kontern im Drittel der Waldstädter auftauchte. Erst zum Ende zog Wohlgemuth den Puck aus guter Position über das Tor (16.), und Detsch prüfte Jenike, der erneut mit seinen Schonern schnell genug auf dem Eis war (18.).

Konzentriert kamen die Iserlohner auch aus der Kabine zurück auf das Eis. Direkt beim ersten Angriff konnten sie dann auch jubeln: Brent Aubin schnappte sich die Scheibe an der Bande hinter dem gegnerischen Tor, zog mit den Puck vor den Kasten und schob die Scheibe durch die Beine von Garteig zur 1:0-Führung ins Tor (21.) Ingolstadt war beeindruckt und benötigte einige Minuten, um sich von dem Rückstand zu erholen. Dann aber holten sich die Panther erst durch ein erfolgreiches Unterzahlspiel und anschließend durch ein druckvolles Überzahlspiel ihr Selbstvertrauen zurück. Endstation war aber jeweils bei Andy Jenike. Erst ein Fehler von Ankert brachte Storm in die Situation, alleine auf Jenike zuzueilen, doch der Goalie wehrte den Puck mit der Fanghand ab (35.). Jetzt wurden die Gastgeber immer gefährlicher und nur dank Jenike, der hervorragend gegen DeFazio rettete (39.), blieb es bei der knappen Führung.

300. DEL-Spiel von Marko Friedrich

Doch zu Anfang des Schlussabschnitts kamen wieder die Iserlohner besser ins Match. Raedeke düpierte Garteig, freute sich über das 2:0 (43.). Doch die Freude wehrte nicht lang. Morgan Ellis’ Hammer ließ Jenike keine Abwehrchance und brachte die Panther zurück ins Spiel (44.). Und für die Iserlohner kam es noch dicker. Frederik Storm schlenzte den Puck aus kurzer Distanz über die Schulter von Jenike in den Winkel zum Ausgleich (47.). Aber die Gäste blieben stabil, schafften durch ein sehenswertes Solo von Ryan O’Connor in Überzahl noch den so wichtigen Siegtreffer (51.).

Bereits am Freitag geht es für die Roosters weiter, wenn sie ab 19.30 Uhr beim EHC Red Bull München gastieren. Geschenke sind dort nicht zu erwarten, auch wenn für die „Bullen“ Rang zwei in der Südgruppe schon fix ist. „Wir haben noch eine Rechnung offen“, erinnert Stürmer Yasin Ehliz an die 3:8-Pleite im ersten Aufeinandertreffen am Seilersee.

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