Jari Pasanen lenkt den Fokus auf das Wesentliche

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Nach den Niederlagen in Wolfsburg und Köln wollen Ryan Button (rechts) und die Roosters am Freitag in Krefeld unbedingt punkten.

Iserlohn - „Wir schauen nur auf uns und von Spiel zu Spiel.“ Jari Pasanen, Cheftrainer der Iserlohn Roosters aus der Deutschen Eishockey Liga, verspürt derzeit keine Lust auf Diskussionen, mag nicht über Tabellenführung oder Playoffs sprechen. Wichtig sei allein, aus dem kommenden Spiel am Freitagabend (19:30 Uhr) beim Tabellenletzten aus Krefeld drei Punkte zu holen.

„Was hilft es, uns vom Blick auf das große Ganze oder den Gegner ablenken zu lassen. Wir dürfen nicht nach oben schauen, die Tabellenführung muss uns ganz egal sein. Wichtig ist, dass wir am Ende unter die Top 6 kommen. Das ist wichtig“, so Pasanen. Hatten einige Spieler nur noch den Erfolg im Sinn, statt sich auf die harte Arbeit zu konzentrieren? Möglich. Jari Pasanen möchte mit seiner Vorgabe jedenfalls die Gedanken von der Hoffnung auf die Realität umschwenken lassen. Im Klartext: Die Roosters müssen nach zwei Niederlagen in Folge wieder anfangen zu punkten, um ihre herausragende Position zu behalten.

Wie könnte dies besser gelingen, als mit einer guten Leistung gegen den Tabellenletzten am Freitag und den Vorletzten aus Schwenningen am Sonntagnachmittag ab 14:30 Uhr am Seilersee?. Zwar würde beim IEC niemand in den Mund nehmen, dass fünf bis sechs Punkte eingeplant sind, aber die Realität dürfte kaum eine andere sein. Dennoch gilt gerade für das Match bei den Pinguinen festzuhalten, dass die Herausforderung nicht zu unterschätzen ist.

Die Krefelder Teamverantwortlichen verspüren nach dieser bislang so verkorkst verlaufenen Saison keinen Druck mehr, sie geben ihn ausschließlich an das spielende Personal weiter, das gerne in Krefeld oder anderswo einen neuen Arbeitsvertrag bekommen würde. Das sorgt dafür, dass die Leistungen besser werden, man zuletzt auch gegen die Topteams der Liga nur ganz knappe Niederlagen kassierte. „Zudem hat man auch die Taktik ein wenig verändert, was letztlich für alle Beteiligten Auftrieb zu geben scheint“, so Jari Pasanen.

Dafür, dass seine Spieler wieder etwas flinkere Beine haben, hat der Finne gesorgt. Mittwoch war frei, am Donnerstag ging man nicht ans Eingemachte. Hinter dem erkrankten Mike York aber steht ein Fragezeichen. Sollte der Kapitän ausfallen, könnte das Comeback von Brodie Dupont früher stattfinden als geplant. Auch Brad Ross wird wohl auflaufen. Im Tor steht Chet Pickard.

Bei den Planungen für die kommende Saison scheinen die Sauerländer ebenfalls weiter zu kommen. Zwar wartet man immer noch vergeblich auf Namen, die mit den Roosters in Verbindung gebracht werden, aus sicherer Quelle ist aber zu vernehmen, dass einige deutsche Spieler mit Qualität gern bei den Sauerländern einen Vertrag unterzeichnen würden.

Verabschieden müssen sich die IEC-Fans wohl von Brooks Macek (München), Nick Petersen (Berlin) und Colton Teubert, den wohl die Nürnberg Ice Tigers unter Vertrag nehmen wollen.

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