Eishockey

Zwei schwere Auswärtsspiele

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Nachdem die Roosters am Dienstag gegen die Kölner Haie in eigener Halle mit 3:4 den Kürzeren gezogen hatten, müssen die Sauerländer nunmehr zweimal auf Reisen gehen.

Iserlohn – Während bei vielen Menschen aus dem Märkischen Kreis in den vergangenen Tagen schon echte Weihnachtsgefühle entstanden sind und die Vorfreude auf das Fest immer weiter zunimmt, ist in den Köpfen der Iserlohn Roosters momentan noch kein Platz, der für solche Gedanken genutzt werden könnte. An diesem Wochenende stehen für den Tabellenvorletzten nämlich gleich zwei schwere Auswärtspartien an. Los ging es bereits am Donnerstag mit dem Bus Richtung Ingolstadt. Dort wartet am Freitag ab 19.30 Uhr der ERC auf die Sauerländer

Von den Gastgebern hat Iserlohns sportlicher Leiter Christian Hommel eine hohe Meinung: „Ingolstadt ist nicht gut gestartet, aber die kommen so langsam ins Rollen. Die sind sehr, sehr stark im Powerplay, haben raffinierte Jungs in der Offensive und ein gutes Torhüterduo. Ich rechne mit einem Spiel auf Augenhöhe wie zuletzt auch, und da wird es dann darauf ankommen, dass wir uns nicht ins Bockshorn jagen lassen und defensiv diese Fehler machen.“

Trainer Jason O’Leary schaut aktuell weniger auf die Gegner, sondern auf das eigene Team. Dort gab es zuletzt viele personelle Probleme. „Durch Verletzungen und Ausfälle mussten wir immer wieder die Reihen wechseln. Ich hoffe, dass wir in Ingolstadt wieder ein paar mehr Optionen zur Verfügung haben.“ Fest steht, dass gleich drei Spieler, die am Dienstag beim 3:4 gegen Köln noch pausiert hatten, in Bayern wieder zur Verfügung stehen. In der Verteidigung kehren Jens Baxmann nach überstandener Verletzung und Daine Todd nach der Geburt seiner Tochter wieder ins Team zurück. Auch Torhüter Anthony Peters ist wieder einsatzfähig. Für wen sich der Coach letztendlich entscheiden wird, will er erst kurz vor dem Spiel bekannt geben.

Damit fallen aktuell lediglich Chris Rumble und Marko Friedrich weiter aus, so dass die Sauerländer einen Ausländer zu viel im Kader haben, der beim ERC auf der Tribüne Platz nehmen muss. Wen es gegen Ingolstadt am Abend treffen wird, wollte der Coach ebenfalls noch nicht verraten. Ein ganz besonderes Wiedersehen wird es auf dem Eis auch geben, denn in Ingolstadt treffen die Roosters auf ihren alten Weggefährten Brett Findlay. Der Kanadier wechselte erst vor einer Woche vom Seilersee zu den Bayern. Deshalb ist das Duell, bei dem der Stürmer nun auf der Seite des Gegners steht, auch für den ein oder anderen Iserlohner ein komisches Gefühl.

Am Sonntag müssen die Sauerländer dann schon wieder auswärts ran. Um 16.30 Uhr ist der Tabellen-13. zu Gast bei den Grizzlys Wolfsburg. Die stehen momentan auf Platz zehn – exakt dort, wo die Iserlohner gerne hinwollen.

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