Eishockey

Endlich ein Spiel ...

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Iserlohn Roosters und die DEG treffen in einem ersten test aufeinander.

Iserlohn – Langsam, aber sicher nervt es alle. Training ist kein Spiel. Es hat nicht den Reiz, es löst nicht die gleichen Emotionen aus. Zudem gilt es endlich zu testen, wo man steht. Deshalb brennen sie darauf, Trainer und Mannschaft der Iserlohn Roosters auf dieses erste Vorbereitungsmatch ham Freitagabend um 19.30 Uhr am Seilersee gegen die Düsseldorfer EG.

„Wir wollen sehen, wo wir im Prozess stehen“, sagt Cheftrainer Jason O´Leary. Wobei ihm das Ergebnis noch völlig egal ist: „Arbeitseinstellung, Eifer, Kommunikation auf dem Eis, das ist mir wichtig.“ Zudem freut er sich auf Videobilder seiner Mannschaft, egal ob fehlerfrei oder gespickt mit Patzern, Hauptsache, er kann seinem Team eigene Bilder zeigen, die das taktische Konzept auf dem Eis zeigen.

„Es ist kein Meisterschaftsspiel, aber es geht gegen Düsseldorf schon um die Ehre“, sagt Verteidiger Dieter Orendorz, angesprochen auf die Bedeutung des ersten Tests. Auch er macht keinen Hehl daraus, dass die Mannschaft nach elf harten Trainingstagen auf dieses Aufeinandertreffen brennt.

Im Tor wird Andy Jenike stehen, sein Back-Up heißt Jonas Neffin. Anthony Peters soll das Spiel auf der Tribüne verfolgen. In einer Eishockeystadt, die nach den Ereignissen der letzten Saison beim Thema „Torhüter“ mehr als sensibel reagiert, sei aber gesagt, dass die Trainer mit beiden, Peters und Jenike, sehr zufrieden sind. O´Leary: „Andy ist ein sehr erfahrener Spieler, ein Veteran in dieser Liga, er kennt die Halle, den Gegner. Anthony hat genau wie er gute Trainingsleistungen gezeigt, ich bin froh, dass wir beide haben.“

Warum der Coach den Bankplatz für Neffin reserviert hat, ist einfach: aus Respekt. Der Youngster hat seit dem U23-Camp in Bietigheim-Bissingen hervorragende Leistungen gezeigt. Da er den Großteil der Saison an den Oberligisten aus Weiden ausgeliehen wird, gibt ihm O´Leary die Möglichkeit, in einem Derby gegen die DEG dabei zu sein.

Details zum „Line-Up“ waren gestern kein Thema. O´Leary ist kein Typ, der seine Reihen oft verändert. Im Training standen Petan und Findlay oft gemeinsam mit Marko Friedrich auf dem Eis. Außerdem sah man die schon aus der vergangenen Saison bekannte Formation mit Dmitriev, Lautenschlager und dem lange verletzten Clarke. Wer heute das Team als Kapitän aufs Eis führen wird, ist offen. Erst später in der Vorbereitung wird die Mannschaft wählen.

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