3:2 - Highlights im Video

Roosters landen auch gegen Wolfsburg einen Heimsieg

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Besiegte mit den Iserlohn Roosters die Grizzly Adams Wolfsburg mit 3:2: Luigi Caporusso (rechts).

Iserlohn - Dank einer hervorragenden Leistung von Goalie Mathias Lange und einem mehr als disziplinierten Match verdienten sich die Iserlohn Roosters beim 3:2 (2:0, 1:1, 0:1)-Heimsieg gegen die Grizzly Adams Wolfsburg drei weitere Heimpunkte.

Temporeich mit hoher Intensität und ganz viel harter Arbeit – diese Herausforderung hatten die Roosters erwartet, dieses Spiel haben sie bekommen. Beide Teams lieferten sich in den Anfangsminuten eine mehr als ausgeglichene Partie ohne die ganz großen Gelegenheiten. Wolfsburg durchkreuzte viel, ließ die Gastgeber keinesfalls einfach ins Match kommen. Je länger das Auftaktdrittel aber dauerte, umso routinierter fanden die Blau-Weißen ins Match, generierten mehr Spielanteile und Gelegenheiten.

Als die Niedersachsen die erste und einzige Hinausstellung der ersten 20 Minuten kassierten, waren die Sauerländer am Drücker, erzwangen kurz nach Wallaces Rückkehr sogar noch eine XXL-Chance mehr, die sich York nach einem genialen Zuspiel nicht nehmen ließ (15.). Treffer zwei fiel nur etwas mehr als drei Minuten später, ebenfalls von der halblinken Seite und aus ähnlicher Position. Diesmal hatte York die Scheibe in den Lauf von Raymond gelegt, der gegen Wolfsburgs Brückmann traf. Effektiver und abgezockter kann man das kaum spielen.

Die Highlights der Partie im Video bei Laola1.tv

Das hätte beinahe auch für den Start in den zweiten Abschnitt gegolten, als Caporusso nach knapp 15 Sekunden nach einem Schlenzer den Pfosten traf. Macek machte es dreieinhalb Minuten später besser. Erste Unterzahl der Roosters, die sich in der eigenen Zone die Scheibe erarbeiten und Macek schickten, der Brückmann keine Chance ließ.

Jetzt war die Stimmung in der ausverkauften Eissporthalle am Seilersee zum ersten Mal auf dem Siedepunkt, die Iserlohner mehr als im Soll. Allerdings war es wie immer: Je länger das zweite Drittel dauerte, umso mehr kam der Gegner ins Spiel, hatte zu viel Raum in der defensiven Zone des Pasanen-Teams. Das sollte sich rächen, als Wallace knapp drei Minuten vor dem Ende Wolfsburg Hoffnung gab und zum 3:1 traf (38.). Zwar hatten auch die Roosters durch York und den zweiten Pfostenschuss des Abschnitts noch das 4:1 auf dem Schläger, das Metall aber verhinderte eine kleine Vorentscheidung.

Das Schlussdrittel: Von Beginn an versuchten die Grizzlys, Zähne zu zeigen. Hochkarätiges sprang dabei auch nicht heraus, als York wegen eines Checks gegen den Kopf für zwei plus zehn Minuten auf die Strafbank musste. Iserlohns Penaltykilling hielt stand, die Zeit verstrich. Raymond hatte – ebenfalls im Powerplay – zehn Minuten vor Ende eine hervorragende Schusschance, die Scheibe aber ging Zentimeter am Wolfsburger Tor vorbei.

Clever gelang es den Blau-Weißen anschließend, in einem weitgehend kontrollierten Match Zeit von der Uhr zu nehmen, bis Haskins per Alleingang auf 3:2 verkürzte, als Brückner 74 Sekunden vor Schluss gerade seinen Kasten verlassen hatte.

Mehr aber gelang den Niedersachsen nicht. Macek hatte bei einem weiteren Konter den vierten Treffer und die Entscheidung vor Augen, ein Wolfsburger Schläger aber vereitelte Sekunden vor dem Ende diese Chance.

Mirko Heintz

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