Mike York ist wieder dabei

Roosters erwarten das Schlusslicht aus Straubing

+
Nach drei Niederlagen in Serie wollen die Iserlohn Roosters, hier eine Spielszene aus dem Duell gegen Augsburg, im Heimspiel gegen die Straubing Tigers zurück in die Erfolgsspur.

Iserlohn - Wenn die Iserlohn Roosters am Freitag gegen den Tabellenletzten der Deutschen Eishockey Liga aus Straubing (19.30 Uhr/Eissporthalle Seilersee) aufs Eis gehen, dann wird ihr Kapitän Mike York sie nach zweiwöchiger Pause anführen. Mit ihm soll auch der Erfolg zurückkehren.

Von Mirko Heintz

In Ingolstadt, als die Roosters trotz eines guten Spiels mit 2:5 verloren, hatte der US-Amerikaner zum ersten Mal gefehlt. Seitdem ist bei den Blau-Weißen offensiv der Wurm drin, funktioniert insbesondere das Powerplay nicht mehr nach Plan. „Ich denke, dass ich Freitagabend dabei sein werde, jedenfalls lässt es das Training zu. Jetzt will ich den Jungs ein wenig helfen“, so der 36-Jährige. Insbesondere in der Defensive hofft er gemeinsam mit seinem Team wieder stabiler zu werden, um Fehler wie am vergangenen Sonntag in Wolfsburg zu vermeiden.

Überzahlspiel ließ ohne York zu wünschen übrig

Daran hat auch Roosters-Cheftrainer Jari Pasanen in dieser Trainingswoche gearbeitet. „Unnötige Scheibenverluste sind ärgerlich und zu diskutieren. Viel mehr Fehler hat die Mannschaft nicht gemacht, ich kann den Jungs da gar nichts vorwerfen“, sagte der Finne. Vielleicht könnte er noch über das Überzahlspiel seines Teams reden, dass an den vergangenen drei Spieltagen ohne York wirklich zu wünschen übrig ließ.

Es fehlte die Abgezocktheit, die Abgeklärtheit des ehemaligen NHL-Profis, der dem Powerplay der Sauerländer einfach gut tut. „Ich gehe davon aus, dass Mike für diese Momente auch ein wenig mehr Routine in die Mannschaft bringt, die uns vielleicht ein klein wenig gefehlt hat“, so Pasanen weiter.

Pasanen stellt seine Sturmformationen um

Umgestellt hat der Cheftrainer seine Sturmformationen. Mike York geht als Center mit Brodie Dupont und Nick Petersen aufs Eis. Connolly, der aufgrund der York-Verletzung bislang als Mittelstürmer ausgeholfen hat, kehrt auf die Außenposition zurück, geht mit Raedeke und Macek aufs Eis. Auch Derek Whitmore´s Zeit als Aushilfsmittelstürmer geht zu Ende. Er stürmt als Außen mit dem gelernten Center Alex Foster und Dylan Wruck.

Die vierte Reihe bilden Friedrich, Bassen und Blank. Da wieder vier gesunde Mittelstürmer zur Verfügung stehen, beendet Pasanen seine Zeit des Probierens und hofft mit dieser Aufstellung wieder mehr Torgefährlichkeit auf den Außenpositionen zu kreieren. In der Defensive bilden Button und Lavallée, Giuliano und Liwing, Teubert und Orendorz teils neue Paare.

Straubing mit fünf Punkten Tabellenletzter

Gerade auf diese Spieler wird es gegen die Niederbayern ankommen. Die Straubing Tigers liegen zwar mit gerade fünf Pluspunkten auf dem letzten Platz der DEL-Tabelle, das aber hat aus Sicht von IEC-Verteidiger Collin Danielsmeier keine Aussagekraft im Hinblick auf die Schwere der Aufgabe: „Straubing war für uns immer eine besondere Herausforderung, es war nie leicht, weil die Mannschaft wirklich bereit ist hart zu kämpfen. Das werden wir auch heute erleben. Allerdings sollten wir mit unserem Spiel etwas dagegen zu setzen haben.“

Bereits am Samstag reist das Team nach Berlin

Wie die Situation vor dem Spiel für die Straubing Tigers ist, lesen Sie hier.

Nach dem Match gegen die Niederbayern haben die Kufencracks vom Seilersee die Hälfte der ersten Doppelrunde hinter sich. Mit 17 oder 20 Punkten wäre man im Soll – und vervierfacht sicherlich am Ende auch in den Play-Offs der DEL. Das aber ist noch ein langer Weg. Bereits am Samstag reist das Team zum Auswärtsmatch bei den Berliner Eisbären (14.30 Uhr) und trifft damit zum zweiten Mal auf die Mannschaft, die ihnen in der bisherigen Saison die größten Sorgen bereitet hat.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare