Erfolgsserie ausbauen

Bayerischer Doppelpack für die Iserlohn Roosters

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Die Iserlohn Roosters um Chad Bassen (links) wollen ihre Erfolgsserie am Wochenende unbedingt ausbauen.

Iserlohn - Den Iserlohn Roosters steht in der DEL ein bayerisches Wochenende ins Haus. Am Freitag gastieren die Nürnberg Ice Tigers am Seilersee. Am Sonntag spielen die Roosters in Ausgburg.

Von Mirko Heintz

Es wirkt fast so, als wären sie nie weg gewesen. Sieben freie Tage am Iserlohner Seilersee sind, so hat es den Anschein, wie im Flug vergangen. Seit Montag trainiert die Mannschaft der Iserlohn Roosters aus der Deutschen Eishockey-Liga schon wieder komplett, bereitet sich nach einigen Tagen mit freiwilligen Einheiten auf das Heimspiel gegen die Nürnberg Ice Tigers am Freitag vor (19.30 Uhr, Eissporthalle am Seilersee).

Roosters wollen Erfolgsserie ausbauen

Nach dem erfolgreichen Westderby-Wochenende und Siegen gegen Köln und in Krefeld hoffen die Sauerländer, ihre Erfolgsserie aus vier Siegen in Folge ausbauen zu können. „Nur weil wir zuletzt sehr erfolgreich waren, dürfen wir allerdings nicht von einem Automatismus ausgehen, denn gegen beide Wochenendgegner, Nürnberg und Augsburg, haben wir die ersten Partien verloren“, erinnert Cheftrainer Jari Pasanen an die Fakten.

29 Punkte nach bisher 16 Spielen

Dabei will und kann er selbstverständlich auch die bisherige Bilanz seines Clubs nicht verhehlen. 29 Punkte nach 16 Spieltagen sind aus Sicht des Trainers eine sehr zufriedenstellende Bilanz, erst recht, wenn man die Ausgangssituation im Vorjahr bedenkt. Da standen die Sauerländer nach der Nationalmannschaftspause ganz unten in der Tabelle.

Mende: Erfolg ist kein Selbstläufer

„Trotzdem kommt es jetzt ganz besonders darauf an, mit Erfolg aus der sportlichen Pause zu kommen“, so Manager Karsten Mende. Seine Aussage ist auch als Warnung zu verstehen, dass Erfolg eben kein Selbstläufer ist. Deshalb hat Jari Pasanen sehr intensiv nachgedacht und entschied, vor allem die Trainingsintensität anzupassen. „In den vergangenen Jahren haben wir immer sehr hart nach den Pausen mit den Jungs gearbeitet. Ich glaube, dass das ein Fehler war. Um erfolgreich zu sein, brauchen wir keine ausgepowerten Spieler, sondern Jungs, die mental und physisch frisch sind.“

Regelmäßige Gespräche

Um dieses Ziel zu erreichen, hat der Finne auch schon vor der Pause die regelmäßigen Einheiten ganz nach den alltäglichen Bedürfnissen gestaltet. Regelmäßige Gespräche sind und bleiben für Pasanen von besonderer Bedeutung, will er doch genau wissen, was in seinen Jungs vorgeht.

Jares und Dshunussow noch nicht im Kader

Definitiv ist schon jetzt: Verteidiger Richard Jares (Innenbandriss) und Torhüter Daniar Dshunussow (Bandscheiben-OP) werden noch nicht im Kader stehen. Pasanen hat aber seine Sturmformationen umgebaut, Raedeke und Macek zum ersten Mal seit Monaten getrennt. Fraglich bleibt der Einsatz von Boris Blank. Dass erneut Collin Danielsmeier aufgrund des Überangebots an Profis auf die Tribüne muss, scheint definitiv. Pasanen will sich aber alle Optionen offen lassen und deshalb erst am Freitag nach dem Abschlusstraining am Vormittag entscheiden.

Ob das auch am Sonntag gilt, wenn die Roosters – im typischen Auswärts-Erfolgs-Grün – in Augsburg antreten (16.30 Uhr, Curt-Frenzel-Stadion), bleibt ebenfalls offen.

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