Wieder erlöst Jones die Roosters

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Chance für den Iserlohner Angreifer Matt Halischuk gegen Berlins Goalie Petri Vehanen und der Kanadier legte in der Eishalle am Seilersee Ryan Button zum 2:0 auf.

Iserlohn - Zu Hause bleiben die Roosters eines der besten Teams der Liga, denn auch gegen die Eisbären Berlin siegten die Sauerländer am Ende nicht unverdient mit 4:3 (2:0, 1:2, 0:1) nach Penaltyschießen. Wie schon gegen Köln war es erneut Blair Jones, der für die Entscheidung sorgte und letztendlich auch die gute Leistung der Roosters belohnte.

 Die Gastgeber bestimmten den Auftakt: Fischer, Down, Jones und Halischuk prüften Eisbären-Keeper Vehanen, der aber bei den Abschlüssen wenig Mühe hatte. Erst in der 11. Minute musste Iserlohns Goalie Pickard ins Spielgeschehen eingreifen, als Rankel einen Distanzschuss auf das Roostersgehäuse abgab.

 Die Sauerländer blieben spielbestimmend und das zahlte sich aus. Periards Schuss fälschte Shevyrin noch ab, die Scheibe sprang vom Innenpfostenins Tor – die Führung für die Roosters und es kam noch besser. Als Nick Petersen wegen Beinstellens auf der Strafbank Platz nehmen musste, nahm Verteidiger Ryan Button Maß und dessen verdeckter Schuss landete erneut im Netz der Berliner.

 Zu Beginn des Mittelabschnitts konnten sich beide Teams im Überzahl- beziehungsweise Unterzahlspiel beweisen. Die Gastgeber kamen sogar in Unterzahl zu Chancen durch Caporusso und Friedrich. Die größte Möglichkeit besaß allerdings Machacek auf Seiten der Berliner, der frei vor Lange auftauchte, der aber parierte. Anschließend trafen die Roosters in Überzahl durch Down den Außenpfosten. Die Berliner wurden aber stärker und hatten Glück, als Halischuk den Puck vertändelte und Talbot Lange mit der Rückhand keine Chance ließ. Die Antwort der Iserlohner kam aber prompt. Pikkarainen bediente via Bande Wruck, der zum 3:1 einnetzte, doch kurz vor Drittelende war wieder der Gast durch Wilson zum 2:3 erfolgreich.

 Berlin hatte dann im letzten Drittel die Riesenchance in doppelter Überzahl, als Shevyrin wegen hohen Stocks und Caporusso wegen Aneignung eines fremden Schlägers auf der Strafbank saßen. Dupont war es schließlich der flach und trocken mit einem Flachschuss ausglich. Immer noch in Unterzahl startete Blank einen Konter der Sauerländer den Vehanen aber parieren konnte. Fast im direkten Gegenzug schnappte sich Busch die Scheibe, Iserlohn hatte Probleme beim Wechseln, doch der Berliner verzog frei vor dem Gehäuse den Puck.

Im Penaltyschießen waren die Sauerländer dann die Glücklicheren: Nachdem die ersten fünf Schützen scheiterten fasste sich Blair Jones ein Herz und verwandelte den letzten Penalty zum 4:3 Sieg für die Iserlohner. André Günther

Roosters: Lange – Button, Fischer; Larsson, Pikkarainen; Milam, Périard; Orendorz; – Blank, Down, Wruck; Friedrich, Jaspers, Caporusso; Halischuk, Jones, Shevyrin; Kahle, Bassen, Orendorz

 Eisbären:  Vehanen – Baxmann, Dupont; Constantin Braun, Gervais; Adam – MacQueen, Talbot, Machacek; Busch, Olver, Petersen; Rankel, Wilson, Tallackson; Laurin Braun, Fischbuch, Ziegler

 Schiedsrichter:  André Schrader (Dorsten), Gordon Schukies (Herne) Tore: 1:0 (14:10) Shevyrin (Jones, Periard), 2:0 (16:56) Button (5-4/Halischuk, Milam), 2:1 (34:11) Talbot (McQueen), 3:1 (35:48) Wruck (Pikkarainen, Blank), 3:2 (39:30) Wilson (Gervais, Petersen), 3:3 (46.06) Dupont (5-4/Busch, MacQueen) , 4:3 (65.00) Jones (Penalty)

 Strafminuten:  Iserlohn 10 plus 10 Jaspers; Berlin 10 Zuschauer: 4735

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