Dem ersten Dämpfer knapp entgangen 

Iserlohn - Fast wäre es der erste kleine Dämpfer in der Vorbereitung geworden. Weil der Kampfgeist aber stimmte, gewannen die Roosters trotz eines 2:3-Rückstands 30 Sekunden vor Ende eine Partie gegen die DEG, die sie auch ohne die verletzten Giuliano, Foster und Danielsmeier vollkommen dominierten. Drei kleine Defensivschwächen aber nutzte die DEG zu drei Toren bei vier Chancen.

Mit Lavallée im Sturm und Kahle zurückbeordert aus Duisburg, konnten die Roosters mit vier Sturmformationen gegen den Westrivalen aufs Eis gehen. Knapp 2000 Zuschauer sahen ein solides erstes Drittel, in dem es aufgrund der Umstellungen natürlich Abstimmungsschwierigkeiten geben musste. Die aber wusste die DEG, die in dieser Saison eine deutlich stärkere Mannschaft aufs Eis schickt, nicht zu nutzen. Die Sauerländer dagegen kreierten eine Vielzahl an Gelegenheiten, brachten aber die Scheibe nur ein Mal am starken Bobby Goepfert vorbei ins Tor. Yorks Powerplay-Tor war hoch verdient (11.).

Dass die DEG im Mittelabschnitt aus dem Rückstand ein Unentschieden machte, war den ersten beiden echten Chancen überhaupt in diesem Match zu verdanken. In Überzahl fälschte Kreutzer einen Turnbull-Schuss unhaltbar zum 1:1 ab (27.), Treffer Nummer zwei resultierte aus einer Kontersituation, die Preibisch eiskalt nutzte (30.). Dominantes Team blieben aber die Gastgeber. Chance um Chance brachten insbesondere Bassen und Dupont auf den Kasten der Gäste, Düsseldorfs Keeper aber blieb zu oft Sieger. Einzig gegen Petersens platzierten Schuss hatte Goepfert keine Chance (34.).

Der Schlussabschnitt begann zurückhaltend. Trotz totaler Kontrolle wollte der Siegtreffer für die Sauerländer nicht fallen. Zwar mühte sich das Team vom Seilersee, präsentierte sich aber nicht mehr ganz so druckvoll wie in den ersten 40 Minuten. Ein Stellungsfehler in der Defensive aber ließ die DEG – mit Chance Nummer vier – ins Match zurückkommen. Mapes hatte sich beim Spiel ´Vier-gegen-Vier‘ im Rücken der Abwehr vor den Kasten von Lange geschlichen und nutzte einen Kreuter-Pass zum erneuten Führungstreffer (53.). Die Roosters aber steckten nicht auf, kämpften weiter und trafen 30 Sekunden vor dem Schlusspfiff durch den starken Brodie Dupont zum 3:3-Zwischenstand nach 60 Minuten. Nach 92 Verlängerungssekunden war das Match dann aber entschieden, Macek traf nach Sullivan-Pass. - MiHei

Roosters: Lange – Teubert, Button; Orendorz, Sullivan; Liwing, Jares – York, Petersen, Whitmore; Raedeke, Macek, Blank; Bassen, Lavallée, Dupont; Friedrich, Wruck, Kahle

Schiedsrichter: Lenhard (Kassel), Schukies (Herne)

Tore:  1:0 (10:09) York (Petersen, Dupont/5:4), 1:1 (26:49) Kreutzer (Turnbull/5:4), 1:2 (29:11) Preibisch (Strodl, Fischbuch), 2:2 (33:42) Petersen (York, Sullivan), 2:3 (52:39) Mapes (Kreutzer, Collins), 3:3 (59:30) Dupont (Macek, Raedeke), 4:3 (62:32) Macek (Raedeke, Sullivan)

Strafen: Roosters: 10; DEG: 14 + 10 (Mondt)

Zuschauer: 1848

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