Eishockey, DEL

Erneute Extraschicht, aber diesmal ohne Happy End

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Mit vereinten Kräften stemmen sich Chris Rumble und Keeper Anthony Peters gegen die DEG, die am Ende nach Verlängerung die Oberhand behielt.

Iserlohn – Wie schon am Freitag (2:1 nach Penaltyschießen in Bremerhaven) mussten die Iserlohn Roosters am Sonntagabend eine Extraschicht einlegen, aber diesmal blieb das Happyend aus: Im Westderby gegen die Düsseldorfer EG hieß es 2:3 nach Verlängerung.

Mit ihrer vielleicht besten Formation in dieser Saison starteten die Sauerländer, da am Morgen Jens Baxmann und Alex Petan nach ihrer Erkrankung grünes Licht gaben. Somit konnte Cheftrainer Jason O’Leary aus dem Vollen schöpfen, sogar 13 Stürmer aufbieten. Der Beginn war dennoch zerfahren. Torchancen gab es so gut wie gar nicht, da zum einen die Stürmer wenig Entfaltungsraum bekamen und zum anderen die Abwehrreihen die Schussbahnen gut zustellten. Somit resultierte die Führung der Gäste aus einem Fehler der Iserlohner. Die erlaubten sich einen Scheibenverlust in der Defensive, den Bukarts eiskalt nutzte (18.). Außer einem harmlosen Schuss von O’Connor brachten die Iserlohner keinen Schuss auf das Düsseldorfer Tor.

Iserlohn mit vielen Strafen, Gardiner sichert DEG Zusatzpunkt

Im zweiten Abschnitt dauerte es aber keine zwei Minuten bis zur ersten großen Chance für die Hausherren. Findley bediente bei einem Konter den freistehenden Alex Petan und der hämmerte die Scheibe an den linken Außenpfosten. Wer jetzt allerdings auf einen Sturmlauf der Roosters gehofft hatte, der sah sich getäuscht. Iserlohn agierte zu undiszipliniert, kassierte viele Strafen. In doppelter Überzahl traf Nehring aus kurzer Distanz zum 2:0 für Düsseldorf (27.). Die Sauerländer hatten auch in der Folge genug damit zu tun, den Rückstand nicht höher ausfallen zu lassen. Erst in der Schlussphase tauchten sie mal wieder vor dem Tor der DEG auf, doch selbst eine doppelte Überzahl blieb bis zum Drittelende ungenutzt.

Das änderte sich aber nach nur 21 Sekunden im Schlussabschnitt, als Petan Brody Sutter frei am langen Pfosten bediente und der direkt zum Anschlusstreffer einschob (41.). Die Roosters nahmen jetzt Fahrt auf, nutzten eine erneute Überzahl zum Ausgleich. Dmitriev bediente Sturmkollege Hoeffel und der löffelte den Puck aus kurzer Distanz ins Netz (47.). Die Roosters witterten nun ihre Chance auf den ersten Heimsieg, und auch auf den Rängen wurde es lauter. Es entwickelte sich ein offenes Spiel mit Tormöglichkeiten auf beiden Seiten. In regulärer Spielzeit fiel dennoch kein Treffer mehr, sodass es für die Roosters schon zum vierten Mal in die Verlängerung ging. Beim Bully kassierte Brett Findlay eine Strafe wegen hohen Stocks und so mussten die Sauerländer in Unterzahl in die Verlängerung. Dort sicherte Gardiner dem Gast mit einem Schlagschuss von der blauen Linie den Zusatzpunkt.

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