Roosters-Serie reißt beim 2:5 in Köln

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Goalie Mathias Lange und die Iserlohn Roosters kassierten in Köln die erste Niederlage der Saisonvorbereitung.

Köln -  Bei den Kölner Haien kassierten die Iserlohn Roosters aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) am Sonntag ihre erste Niederlage in der Vorbereitung auf die neue Saison. In der Trainingshalle an der Kölner Arena fingen sich die Schützlinge von IEC-Trainer Jari Pasanen eine 2:5 (1:1, 1:4, 0:0)-Schlappe ein.

Der Finne war dennoch nicht unzufrieden und sprach anschließend von einem „guten Test“.

Die Haie erwischten den besseren Start, hatten durch Björn Krupp, der von der blauen Linie den Pfosten des Iserlohner Tores traf, die beste Offensivaktion der Anfangsphase. Kurz danach zappelte die Scheibe aber auf der anderen Seite im Netz.

Mit dem ersten IEC-Angriff schloss Brodie Dupont ein Chad Bassen gewonnenes Bully mit der 1:0-Führung ab (2.). John Tripp glich für die Domstädter per Handgelenkschuss zum 1:1 aus (8.), was auch der Zwischenstand zum Ende des ersten Abschnittes blieb. Die Kölner hatten ein wenig mehr vom Spiel, was Pasanen aber auch darauf zurückführte, dass er zum Ende des ersten beziehungsweise zu Beginn des zweiten Abschnittes ein neues System ausprobierte. Da mangelte es den Sauerländern eben hier und da an Struktur.

In Minute 24 gingen die Haie mit 2:1 in Führung. Charlie Stephens fälschte einen Schuss von Fabio Pfohl ab – keine Abwehrchance für Mathias Lange im Iserlohner Tor. Beim 3:1 schlug erneut Tripp zu, der einen Zweikampf mit Kevin Lawallée für sich entschied (27.). Die Hallenuhr war keine 60 Sekunden weiter getickt, als Lange zum vierten Mal hinter sich greifen musste. Die Kölner spielten dabei einen Pass von hinter dem Tor, der IEC-Goalie war orientierungslos und bemerkte nicht, dass er die Scheibe unter sich begraben hatte. Von der Konfusion profitierte Daniel Schmölz, der das Spielgerät zum 4:1 in die Maschen stocherte (28.).

Wenig später antworteten die Roosters mit dem 4:2. Nick Petersen und Mike York liefen allein auf Kölns Schlussmann Danny aus den Birken zu, York legte per Rückhand auf seinen Mitspieler, der vollstreckte (29.). Der 2:5-Endstand aus IEC-Sicht war schließlich Marcel Ohmann kurz vor der zweiten Drittelpause vorbehalten (40.).

Im Schlussdrittel verteilten sich die Chancen etwas gleichmäßiger als in den ersten 40 Minuten, als Köln die besseren Gelegenheiten verzeichnete. Es blieb jedoch beim 5:2. Pasanen kündigte an, in den kommenden Tagen mit seinem Team vor allem am Konterspiel arbeiten zu wollen. - Von André Günther

Roosters: Lange – Lavallée, Sullivan, Liwing, Jares, Button, Teubert, Raedeke, York, Petersen, Whitmore, Friedrich, Macek, Blank, Bassen, Dupont, Orendorz, Wruck, Kahle

Schiedsrichter: Schukies (Herne), Krawinkel (Kempen)

Tore: 0:1 (1:32) Dupont (Button), 1:1 (7:24) Tripp, 2:1 (23:20) Stephens (Pfohl, Tripp), 3:1 (26:48) Tripp, 4:1 (27:14) Schmölz (Minard), 4:2 (28:07) Petersen (York), 5:2 (39:03) Ohmann (Marcel Müller, Falk)

Strafen: Köln: 4; Roosters: 6

Zuschauer: 500

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