Iserlohn Roosters eilen von Sieg zu Sieg

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Kein Schmusekurs: Verteidiger Torsten Ankert von den Kölner Haien im buchstäblichen Zweikampf mit Iserlohns Angreifer Brent Raedeke (rechts).

Iserlohn -  Es scheint fast so, als wäre die Herausforderung zu klein. Trotz des frühen Stadiums der Saisonvorbereitung hetzen die Iserlohn Roosters aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) von Testerfolg zu Testerfolg.

Stolpersteine wurden auf dem Weg noch nicht gesichtet, sieht man einmal von der Tatsache ab, dass der Plan auf der Torhüterposition mit einem rein deutschen Tandem nicht aufgehen könnte und, dass Sullivan, der Neue in der Verteidigung, aufgrund eines Trauerfalls nach Hause gereist ist. „Rein sportlich können wir nicht unzufrieden sein, auch wenn die Rahmenumstände natürlich ein wenig besser sein könnten“, so Manager Karsten Mende.

Seine Mannschaft erfreut sich einer bemerkenswerten Frühform und erinnert damit an die Momente der Vorbereitungszeit 2013. Damals überraschte das Team ebenfalls mit tollen Vorbereitungsspielen, einem soliden Start – und einem Herbsttief.

In diesem Sommer sind die Spieler, die schon in der vergangenen Spielzeit bei den Roosters unter Vertrag standen, hervorragend präpariert zurückgekommen. Das gilt insbesondere für Macek, Raedeke, Giuliano, Dupont und Jares. „Jeder von ihnen weiß, worauf es ankommt, deshalb sind sie so fit. Aber sie waren auch im Kopf exzellent vorbereitet“, betont Cheftrainer Jari Pasanen. Den Beweis hat das Team bei den Wochenend-Erfolgen angetreten, die nicht überzubewerten, aber dennoch bemerkenswert sind. Insbesondere in Duisburg fand die Mannschaft gut in eine Partie gegen einen nicht zu unterschätzenden Drittligisten. Das hat man in den vergangenen Jahren auch anders erlebt.

Insbesondere die vierte Formation mit den Neuzugängen Wruck, Bassen und dem deutschen Talent Marko Friedrich ist zu attestieren, dass es die Mannschaft besser macht. So war in Abwehr und Angriff gegen Köln kein Leistungsabfall zwischen den Reihenkombinationen erkennbar.

Letztlich muss nur Geoff Walker, der ein tolles Durchsetzungsvermögen hat, sein Fitnesslevel verbessern. Torhüter-Neuzugang Thomas Ower hat in Duisburg, in seinem ersten Spiel seit Wochen, gut gehalten. Dennoch muss man abwarten, ob er wirklich eine Alternative ist.

In der kommenden Woche stehen zahlreiche Geburtstagsvorbereitungen für das große Familienfest am Samstag im Sauerlandpark Hemer auf dem Programm. - Von Mirko Heintz

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