Bewährtes 1-2-2-System  

Roosters: Countdown für Saisonstart läuft

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Colten Teubert, hier im Test gegen Wolfsburg, fiebert mit den Roosters dem Saisonstart gegen Krefeld entgegen.

Iserlohn - Was brachte das letzte Wochenende für die Iserlohn Roosters, die ihren Testspielreigen mit einer 2:4-Niederlage gegen Wolfsburg und einem 4:2-Erfolg gegen die Düsseldorfer EG abschlossen? Wenig neue Erkenntnisse, mit Ausnahme der Tatsache, dass der IEC wohl mit seinem 1-2-2-System der vergangenen Spielzeit auch diesmal in die Saison gehen wird.

Dieser taktische Ansatz funktionierte noch am besten, auch wenn Jari Pasanens Pläne sicherlich noch anderes in den Fokus nehmen werden. Erstmal aber muss es gegen Krefeld am Freitag passen, eine Mannschaft, die durch ihre Teilnahme an der Champions Hockey League höhere Intensität gespürt hat, als das die Roosters erlebten. „Das macht einen Unterschied, wichtig aber ist, dass wir in dieser Woche noch hart arbeiten und wieder einen großen Schritt machen“, betont der Finne.

Das Experiment, Whitmore in eine Reihe mit Macek und Raedeke gesteckt zu haben, dürfte als gelungen angesehen werden, Blank neben York und Petersen wird ebenfalls mittelfristig funktionieren. Ein Sonderlob verdiente sich erneut Collin Danielsmeier, der in der vierten Reihe am Sonntag einen guten Job machte und mit großer Wahrscheinlichkeit viel mehr stürmerische als defensive Einsatzminuten bekommen wird. „In der Verteidigung hat Kevin Lavallée leicht die Nase vorn im direkten Zweikampf mit Dieter Orendorz“, so der Trainer.

Und auf der Torhüterposition? Da ist die Nummer eins natürlich klar vergeben. Mathias Lange spielte eine hervorragende Vorbereitung, ließ keinen Zweifel daran aufkommen, dass er auch Danir Dshunussow, hätte er ihn gefordert, in den Schatten gestellt hätte. Dennoch war der Sonntagabend doppelt wichtig, der gezeigt hat, dass mit Thomas Ower ein kurzfristiger Ersatz zur Verfügung steht. Der Ex-Nauheimer zeigte eine hervorragende Leistung.

Wie läuft die letzte Woche? Nach einem freien Tag gestern beginnt die Vorbereitung auf das erste Wochenende heute nach bekanntem Muster. Täglich bittet Pasanen seine Jungs einmal in den Kraftraum und aufs Eis. Dabei sein können wohl – fast – alle, mit einer Ausnahme: Jeff Giuliano wird nach aktuellem Stand am ersten Saisonwochenende fehlen. Grund dafür ist die schwere Trainingsverletzung, die einen Einsatz oder sogar konstantes Training unmöglich macht. „Wir wollen gar nicht mehr spekulieren, wir geben ihm die Zeit, die er braucht“, hält Pasanen fest. Der Countdown hat begonnen. - MiHei

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