Eishockey

MacQueen stoppt Negativlauf

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Andreas Jenike siegte mit den Roosters nach 1:3-Rückstand gegen Nürnberg noch nach Verlängerung.

Iserlohn – Nach vier Niederlagen in Folge beendeten die Iserlohn Roosters am Sonntagabend ihre Negativserie: Mit 5:4 besiegte das Team die Nürnberg Ice Tigers in der Verlängerung.

Ersatzgeschwächt mit fünf verletzungsbedingten Ausfällen mussten die Sauerländer gegen den Tabellenneunten antreten. Doch nach 50 Sekunden hätten die Hausherren die Nürnberger beinahe überrascht, als Jamie MacQueen aus Nahdistanz vergab. Nürnberg kam ebenfalls danach erstmals gefährlich vor das Iserlohner Gehäuse, aber Andreas Jenike konnte sowohl gegen Eder wie auch gegen Lillich klären (4.). Beide Mannschaften zeigten sich zwar in der Anfangsphase bemüht, das Tempo hoch zu halten und agierten auch engagiert in den Zweikämpfen, allerdings unterliefen viele Fehler im Passspiel, so dass die Begegnung zerfahren blieb. Die Partie plätscherte ein wenig dahin, als Summer plötzlich abzog und Joachim Ramoser den Puck im Nachstochern über die Linie bugsierte 0:1 (19.).

Die Anfangsphase des Mittelabschnitt gehörte den Hausherren. Zunächst scheiterte Dmitriev mit seinem Schuss aus spitzem Winkel, der knapp das Tor verfehlte. Besser machte es Julian Lautenschlager, der bei einem Konter von Halmo maßgerecht bedient wurde und zum 1:1 traf (26.). Wie fragil das Iserlohner Gebilde allerdings ist, zeigte sich in einer Situation, die die Begegnung in eine andere Richtung drehen sollte. Nach einem Scheibenverlust im Angriffsdrittel liefen die Roosters in einen Konter, den Skille zum 1:2 abschloss (32.). Dabei wurde der Stürmer von Rumble mit einem unerlaubten Check ins Tor gedrückt, wobei der Nürnberger mit dem Kopf auf die Torlatte aufschlug und blutend das Eis verließ. Dafür kassierte Rumble eine Fünf-Minuten- plus Spieldauer-Disziplinarstrafe und damit war für ihn das Spiel zu Ende. Die Überzahl nutzten die Gäste zum 1:3 (33.).

Geschlagen aber gaben sich die Hausherren nicht. Orendorz (43.), Grenier (46.) und Halmo (50.) drehten im Schlussabschnitt den Spieß um, ehe die Franken ausgerechnet bei Iserlohner Überzahl noch durch Eder ausglichen (58.) – Verlängerung. Und in der sicherte Scharfschütze MacQueen den Sauerländern den Extrapunkt.

Roosters:  Jenike – Rumble, Baxmann; Raymond, Buschmann; Schmitz, Orendorz – MacQueen, Sutter, Petan; Samanski, Clarke, Fleischer; Halmo, Grenier, Lautenschlager; Weiß, Dmitriev

Tigers:  Treutle – B. Festerling, Summers; Weber, Bender; Schulze, Gilbert – Fischbuch, Buck, Skille; Bassen, Acton, P. Reimer; Ramoser, O’Brian, Brown; Lillich, Eder, Alanov

Tore:  0:1 (18:48) Ramoser (Buck, Summers), 1:1 (25:13) Lautenschlager (Rumble, Halmo), 1:2 (31:17) Skille (Buck), 1:3 (32:12) Fischbuch (5-4/ Buck, Brown), 2:3 (42:49) Orendorz (MacQueen, Petan), 3:3 (45:27) Grenier (Buschmann, Jenike), 4:3 (49:23) Halmo (Lautenschlager, Grenier), 4:4 (57:19) Eder (4-5/ Acton, Gilbert), 5:4 (61:59) MacQueen (Raymond, Grenier)

Schiedsrichter: Kohlmüller/Schukies

Strafminuten:  Roosters 5 + Spieldauer (Rumble) – Tigers 8 Zuschauer: 3880

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