Eishockey

Eine gut gepflegte Tradition

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Ob Poster, Autogrammkarten oder Trikots: Die Unterschriften der Roosters-Akteure waren beliebt und erfreuten die Fans. Vor der Almhütte bildete sich eine bis zu 30 Meter lange Schlange.

Lüdenscheid – Es ist ein schon traditioneller Termin für die Iserlohn Roosters: In der Adventszeit statten die Profis aus der Waldstadt der Bergstadt einen Besuch ab, wo sie sich auf der Eisfläche und anschließend bei einer Autogrammstunde ihren Fans im märkischen Südkreis präsentieren. Das war auch am Dienstagabend der Fall und die Roosters-Profis um Trainer Jason O'Leary gaben sich dabei sehr fannah und genossen die kurze freie Zeit zwischen Trainingseinheiten und Meisterschaftsspielen sichtlich.

Die Profis reisten frühzeitig an und waren in ihren einheitlichen Jacken auf dem Weihnachtsmarkt und ihren Mützen mit der Aufschrift „Warrior“ (zu deutsch: Krieger) schnell auszumachen, ließen es sich mit bei einem Glühwein, Punsch oder einem heißen Kakao gut gehen und begaben sich unter die Leute. Für das Quartett Julian Lautenschlager, Alex Petan, Erik Buschmann und Bobby Raymond ging es aber zunächst auf die Eisbahn.

Die vier Roosters-Profis suchten sich jeweils einen der über 200 Besucher, die um die Eisbahn standen, aus und bildeten mit den jeweiligen Fan ein Team. Ziel war es, den Puck aus der Ecke so nahe wie möglich an den in der Mitte stehenden Moderator Mirko Heintz zu befördern. Das „Team Raymond“ ging aus dieser Challenge als Sieger hervor und seine Partnerin durfte sich über zwei Tickets für ein Roosters-Heimspiel ihrer Wahl freuen – eine feine Sache und auch der Vater der Siegerin war sehr erfreut: „Ich war seit über zehn Jahren nicht mehr beim Eishockey, das ist super.“

O'Leary posiert mit Kanda-Flagge

Aus Fan-Sicht ging der Abend in der Almhütte auch blendend weiter – die Spieler gaben bereitwillig Autogramme auf Pullover, Trikots oder Kappen, machten mit den Fans viele Selfies und waren auch für „exotischere“ Wünsche bereit. Der Trainer Jason O´Leary posierte mit Katja Schlorff für ein Foto mit einer Kanada-Flagge. Für den Übungsleiter eine Ehrensache, schließlich ist er Kanadier. Schlorff hatte die Fahne dabei, weil ihr Vater Halb-Kanadier ist. Zudem hatte sie am Dienstag Geburtstag – ein tolles Foto an ihrem Ehrentag, das sie mit Sicherheit nicht so schnell vergessen wird.

 „Solche Termine kommen in der Weihnachtszeit eigentlich zu kurz, aber da stehen nun einmal die Englischen Wochen an. Deswegen ist das hier schon eine sehr schöne Tradition“, erklärte Heintz. Auch den Spielern war anzumerken, dass dies kein Event war, der in ihnen Unbehagen auslöste – nach den Wochen der sportlichen Misere eine sicherlich willkommene Abwechslung und ein Termin, den sich die Lüdenscheider Fans auch schon für das nächste Jahr notieren können.

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