4:2-Sieg in Schwenningen

Roosters in Schwenningen bärenstark

Eric Cornel hatte maßgeblichen Anteil am Auswärtserfolg der Roosters.
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Eine Vorlage, ein Tor: Eric Cornel hatte maßgeblichen Anteil am Auswärtserfolg der Roosters.

Die Iserlohn Roosters können doch gegen Mannschaften aus dem Tabellenkeller gewinnen: Die Waldstädter feierten mit dem 4:2-Erfolg bei den Schwenninger Wild Wings bereits ihren dritten Sieg in Folge und springen damit auf Rang fünf in der Tabelle.

Schwenningen - Mit nur einer Änderung im Vergleich zum Sieg am Freitag gegen Bremerhaven traten die Iserlohner in der Schwenninger Helios-Arena an. Hannibal Weizmann bekam mal wieder seine Chance im Roosters-Tor. Die Anfangsphase gehörte, wie befürchtet, den Gastgebern, die gleich nach wenigen Sekunden frei vor dem Keeper der Sauerländer auftauchten, doch Tylor Spink brachte den Puck nicht im Gehäuse unter.

Die Wild Wings machten weiter mächtig Druck und hätten fast im nächsten Angriff die Führung erzielt. Max Görtz verfehlte aus guter Position das Tor knapp. Iserlohn benötigte einige Zeit, um in die Partie zu kommen, und nach zaghaften Annäherungen von Alanov und Whitney sorgte dann besonders die erste Überzahl für Gefahr. Doch gerade, als sich die Roosters eine Chance nach der anderen herausspielten, unterlief Sena Acolatse ein folgenschwerer Fehler. Die Schwenninger konterten mit Drei-gegen-Eins in eigener Unterzahl, Travis Turnbull nutzte die Chance zur 1:0-Führung der Wild Wings. In der Folge taten die Gäste etwas mehr für die Offensive, doch außer eines schön herausgespielten Angriffs, bei dem Alanov den Ausgleich verpasste, sprang dabei nichts heraus.

Weitzmann mit Monstersave

Motiviert kamen die Sauerländer aus der Kabine und konnten gleich die Partie ausgleichen. Mit dem ersten vielversprechenden Angriff erzielte Whitney mit einem platzierten Handgelenkschuss das 1:1 (22.). Mit einem „Monstersave“ stoppte Hannibal Weitzmann später einen Direktschuss von Tyler Spink (26.). Insgesamt kassierten die Gäste im Mitteldurchgang aber zu viele unnötige Strafen, die sie immerhin allesamt schadlos überstanden. Im Gegenzug agierten die Roosters in Überzahl eiskalt. O’Connor mit dem Querpass und Casey Baily per Direktabnahme sorgten für die 2:1-Führung der Iserlohner (38). Die hielt allerdings gerade mal 41 Sekunden, ehe Weizmann einen Schuss von Olimb noch abwehren konnte, aber beim Nachschuss von Max Görtz machtlos war.

Gleich zu Beginn des Schlussabschnitts hatten die Roostersspieler den Torschrei schon auf den Lippen. Nach einer schönen Einzelleistung setzte sich Nick Schilkey gleich gegen zwei Abwehrspieler der Wild Wings durch, doch sein Schuss landete nur am Pfosten (23.). Auf der anderen Seite verloren die Iserlohner Tyler Spink aus den Augen, der erneut Hannibal Weizmann zu einer Glanzparade zwang (26.). Der unbedingte Roosters-Wille zum Sieg wurde letztlich aber belohnt: Eric Cornel schlenzte die Scheibe durch die Beine von Eriksson zur 3:2-Führung ins Tor (49). In der Schlussphase setzten die Gastgeber alles auf eine Karte, doch Adam nutzte das leere Tor eine Sekunde vor Schluss zur Entscheidung.

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