Roosters stellen Weichen auf Play-Off-Platz

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Blau-Weiße Euphorie am Seilersee: Die Fans stimmen sich auf die immer näher rückende Play-Off-Runde ein.

ISERLOHN - Am Wochenende sind die Iserlohn Roosters ihrem Saisonziel, einem Play-Off-Platz, einen großen Schritt näher gekommen. Mit zwei Punkten gegen Wolfsburg und einem glatten Sieg gegen den direkten Mitkonkurrenten aus Augsburg setzten sich die Sauerländer fünf Punkte von Platz elf ab.

Bei nur noch drei ausstehenden Hauptrundenbegegnungen und dem schweren Restprogramm der Berliner und Augsburger, die auch noch am kommenden Sonntag gegeneinander antreten müssen, ist das ein komfortabler Vorsprung. Ein weiterer Sieg sollte da sehr wahrscheinlich ausreichen, um das Play-Off-Ticket endgültig zu lösen.

Die Spieler wollen sich auf solche Gedankenspiele nicht einlassen. „Es waren wichtige Punkte, aber es ist noch keine Entscheidung. Eishockey ist so ein verrücktes Spiel, in dem alles passieren kann und man sich erst sicher fühlen sollte, wenn rechnerisch nichts mehr passieren kann. Trotzdem ist unsere Ausgangsposition natürlich gut“, meint Stürmer Christian Hommel.

Auch Roosters-Trainer Jari Pasanen will von einer Vorentscheidung noch nichts wissen. „Wir sind natürlich sehr erleichtert, dass wir dem Druck standgehalten und uns jetzt diese Situation auch verdient erarbeitet haben. Jetzt müssen wir auch noch den letzten Schritt machen.“

Für den Coach war auch in den beiden Spielen gegen Wolfsburg und Augsburg die gute Defensivarbeit ausschlaggebend für den Iserlohner Erfolg. Maßgeblichen Anteil hatte auch Torhüter Erik Ersberg. Der Schwede bildet zusammen mit Mathias Lange eines der besten Torhüterpärchen der Liga zurzeit.

Die Iserlohn Roosters 2014

Während der Januar ganz im Zeichen des Österreichers stand, spielte sich Ersberg im Februar in den Mittelpunkt. „Erik ist ein unglaublicher Torhüter. Das sieht man in jedem Training und auch in den Spielen. Besonders bemerkenswert finde ich, dass er trotz seiner Krankheit auf die Zähne gebissen hat, sich in den Dienst der Mannschaft stellte und uns so wichtige Punkte festgehalten hat“, lobt Pasanen seinen Goalie.

Dazu kommt die gute Disziplin innerhalb des Teams. In der heißen Phase gegen Augsburg behielten die Spieler die Ruhe und ihre Linie bei. Die Sauerländer agieren nach einem genauen Plan, der nichts dem Zufall überlässt.

Deshalb macht sich der Coach nur Sorgen über Dinge, die er nicht beeinflussen kann. „Ich hoffe einfach, dass der Magen-Darm-Virus, der bei uns grassiert, nicht noch mehr Spieler außer Gefecht setzt. Am Wochenende lagen drei Spieler flach. Mein größter Wunsch ist es, dass wir in den nächsten Wochen von Krankheiten und Verletzungen verschont bleiben.“ -  Von André Günther

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