Eishockey

Steht der zweite Roosters-Goalie bereits fest?

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Christian Hommel hat einen zweiten Torhüter im Visier.

Iserlohn - Während ein Datum für den Saisonstart noch in der Schwebe ist, arbeitet Christian Hommel, sportlicher Leiter der Iserlohn Roosters am Kader der Zukunft, ohne jedoch Risiken einzugehen.

Gibt es sie oder gibt es sie nicht – die DEL-Saison 20/21? Nach dem Verbot für Großveranstaltungen in ganz Deutschland bis zum 31. August sorgen sich viele Eishockey-Fans um ihre Lieblingssportart. Die Verantwortlichen der Liga bleiben gelassen. Die Deutsche Eishockey Liga setzt weiter auf einen Saisonstart am 18. September. Geschäftsführer Gernot Tripcke, bestätigte den Termin dem TV-Sender Sport1 und ergänzt: „Alle Planungen gehen davon aus!“ 

Offenbar aber gibt es hinter den Kulissen schon Szenarien, sollte es mit einem Start im September nicht gelingen. Jürgen Arnold, Aufsichtsratschef der DEL, sagte dem Donaukurier: „Sollte dieser Termin nicht zu halten sein, sei bei einer erneuten verkürzten Saison auch eine Spielzeit erneut ohne Play-offs denkbar.“ Aber auch das spricht für eine neue Saison. 

Am Seilersee plant Manager Christian Hommel weiter mit dem 1. August als Start in die Vorbereitung. Hinter den Kulissen hat er auch alle Testspiele bereits terminiert. Ob die Daten allerdings überhaupt veröffentlicht werden, ist offen. „Je nach dem, wann es losgeht, werden Termine verschoben werden. Wir haben mögliche Testgegner fest – sollte es Probleme geben, wird man im Zweifel neue Termine mit diesen Mannschaften ausmachen müssen.“ Laut Regularien beginnen Großveranstaltungen ab einer Personenzahl von 5000 Menschen. Aktuell hat das Land NRW noch nicht entschieden, ob diese Zahl auch in Corona-Zeiten gilt. 

Hommel selbst versucht auch in diesen Tagen, die Planungen für die kommende Spielzeit so intensiv wie möglich voranzutreiben. „Das Einzige, was brach liegt, ist das Unterschreiben von Verträgen. Man tauscht sich ganz normal mit anderen Trainern, Managern, Agenten und Spielern aus, nur Vertragsabschlüsse, die machen wir nicht.“ 

Das gilt aktuell für nahezu alle Clubs der Liga, aber auch im Hockey weltweit. „Ich würde gern Verträge schreiben und sehen, wie unsere Mannschaft wächst, aber wir haben überall auf der Welt Stillstand. Interessante Spieler werden uns im Moment deshalb auch nicht weggeschnappt. Trotzdem habe ich noch einmal an alle Agenten eine Mail geschrieben, die unsere Situation aktuell erklärt, dass wir warten werden, bis wir wissen, wann die nächste Saison beginnt.“ 

Bei einer Personalie scheinen die Roosters aber kurz vor einem Abschluss zu stehen, beim zweiten Torhüter. Zwar ist es schwer, aus Christian Hommel etwas herauszuholen, nennt man allerdings Namen wie Daniel Fießinger, Jochen Reimer oder Kevin Reich, scheint der Manager nicht lügen zu wollen: „Gerüchte sind ja unser tägliches Brot. Mit Sicherheit sind das Namen, die für uns sehr interessant sind. Wir werden einen deutschen Torhüter holen, der sehr gut zu Andy Jenike passen wird.“ 

Schaut man ihm in die Augen, ist da dieses verschmitzte Lächeln, das mehr sagt als tausend Worte. Einer der drei ist also in der engeren Wahl. Seit Wochen geistert der Name des gebürtigen Iserlohners Kevin Reich durch Foren und Facebook-Seiten. Spätestens nachdem er begann, den Roosters bei Instagram zu folgen, war für viele Anhänger klar: Er kommt. Das war nämlich in den Vorjahren bei vielen anderen Neuzugängen auch so und selten purer Zufall. 

Unterdessen ist klar, dass die Roosters auch weiterhin nicht auf Westderbys gegen die Krefeld Pinguine verzichten müssen. Nachdem der Klub ums Überleben kämpfte, ist eine Insolvenz abgewendet. Ein Schweizer Investor hat 80 Prozent der Anteile der GmbH übernommen. Mit Oskar Östlund und Marvin Cüpper haben die Krefelder dann auch gleich ihre beiden Torhüter für die kommende Saison verpflichtet.

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