Eishockey

Eine Sache der Einstellung

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Youngster Tim Fleischer (rechts) hofft, dass die Roosters nach der sonntäglichen Heimpleite gegen Krefeld in Berlin wieder ein anderes Gesicht zeigen.

Iserlohn - Die Iserlohn Roosters gastieren bei den formstarken Eisbären Berlin. Wie die Vorzeichen stehen, und welche Ziele Trainer Jason O´Leary für den Rest der Saison hat, erfahren Sie hier:

Ob die Iserlohn Roosters den Eisbären Berlin morgen Abend einen heißen Fight liefern können, dass hängt hauptsächlich auch mit der Einstellung der Mannschaft zusammen. Am vergangenen Wochenende hat das Team gezeigt, wie es gehen kann und wie nicht. „Wir haben gegen München gezeigt, was wir können und wollen natürlich auch die Topteams der Liga noch ärgern. Dafür müssen wir genau so fokussiert sein wie am Freitag“, meint Stürmer Tim Fleischer. 

Allerdings haben die Sauerländer in der Hauptstadt ein dickes Brett zu bohren, denn der Tabellenvierte ist aktuell in einer bestechenden Form. Fünf ihrer letzten sechs Begegnungen konnten die Eisbären für sich entscheiden und zeigten dabei zum Teil äußerst starke Leistungen. Bei den Iserlohnern sieht die Bilanz umgekehrt aus. Nur einen Sieg feierte das Team von Trainer Jason O’Leary aus den letzten sieben Partien, so dass die Favoritenrolle für das Duell morgen Abend ab 19.30 Uhr klar verteilt ist. 

Zumal bei den Roosters immer die Tagesform eine Rolle spielt. Dies zeigte sich erneut am Sonntag beim 2:4 gegen Krefeld, als man unnötig in der letzten Sekunde des ersten Drittels den Ausgleich kassierte und danach den kompletten Mittelabschnitt verschlief. Somit ist der Abstand auf Platz zwölf auf sechs Punkte angewachsen. Aber schaut man sich die Aussagen von Spielern und Verantwortlichen genau an, dann scheinen Punkte und Tabellenstände am Ende dieser Saison eh nur für die Fans interessant zu sein. Von den Spielern hört man immer wieder: „Wir denken nur von Spiel zu Spiel.“ Angesprochen auf die Zielsetzung für die restliche Saison, antwortete Jason O’Leary in dieser Woche: „Wir wollen die jungen Spieler weiterentwickeln.“ 

Mit welcher Ernsthaftigkeit und Entschlossenheit die Roosters in ihr Auswärtsspiel in Berlin gehen, muss man also beobachten. Fakt ist, dass weiterhin fünf Stammspieler den Sauerländern bei den Eisbären fehlen werden. Chris Rumble sitzt zum letzten Mal seine Strafe ab, Alex Grenier spielt bis zum Saisonende in der Schweiz, und Daine Todd, Mike Hoeffel und Marko Friedrich werden die Fans aufgrund ihrer Verletzungen in dieser Spielzeit nicht mehr auf dem Eis sehen.

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