Eishockey

Roosters haben Ende der zweiten Negativserie im Visier 

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Muss heute noch zuschauen, aber am Sonntag darf der gesperrte Anthony Camara zurück aufs Eis.

Iserlohn - Nach dem ersten Auswärtssieg in der laufenden DEL-Saison war die Freude bei Mannschaft und Trainern der Iserlohn Roosters am Dienstag riesengroß. „Es war endlich mal eine angenehme Rückfahrt. Man hat gemerkt, wie viel Druck dabei abgefallen ist und wir nun endlich vielleicht etwas gelöster den kommenden Aufgaben entgegenblicken können“, meinte Christopher Fischer nach dem 4:3 nach Verlängerung in Ingolstadt.

Jetzt haben die Roosters zwar die eine Serie durchbrochen, da steht bereits schon am Freitag die nächste bevor. Noch nie in dieser Saison konnten die Sauerländer nämlich zwei Partien nacheinander gewinnen. Das wäre gegen den ERC Schwenningen (19.30 Uhr, Eissporthalle am Seilersee) möglich, auch wenn die Iserlohner keine guten Erinnerungen an das letzte Aufeinandertreffen haben. Mitte Oktober gelang den Wild Wings nämlich der erste Sieg nach 60 Minuten in dieser Spielzeit und zwar beim 5:3 gegen Iserlohn.

In der Folge wurde auch bei den Schwenningern der Trainer getauscht (Paul Thompson für Pat Cortina) und nach der Deutschland-Cup-Pause präsentiert sich das Team mit einem ganz anderen Gesicht. Vier Siege aus den letzten fünf Begegnungen holten die Schwarzwälder, gaben am Mittwoch durch einen bemerkenswerten 4:0-Südwest-Derbyerfolg gegen Spitzenreiter Mannheim erstmals seit dem 4. Spieltag die Rote Laterne ab.

„Wir werden sie auf keinen Fall unterschätzen. Die Bilanz zeigt, dass Schwenningen momentan top in Form ist. Das wird absolut keine leichte Aufgabe für uns“, warnt Jamie Bartman. Dennoch will sich der neue Cheftrainer nicht zu sehr nach dem Gegner richten, sondern viel mehr das eigene Spiel durchbringen. „Wir haben zuletzt in Ingolstadt schon wesentlich besser in der neutralen Zone agiert. Jetzt wollen wir das Hauptaugenmerk auf die eigene Zone richten. Da muss unser Kurzpassspiel noch besser und schneller werden. Das geht vor allem durch mehr Kommunikation zwischen den Spielern.“

Die sind im Übrigen nach wie vor in der Verantwortung, jetzt Leistung zu bringen. Der Coach sieht dies aber auch als Chance. „Durch den Trainerwechsel hat jeder Spieler eine neue Möglichkeit, sich zu zeigen und eine neue Rolle im Team zu übernehmen. Die Jungs sind jetzt gefordert. Ich will Leistung sehen, mehr nicht“, lautet Bartmans klare Ansage an seine Mannschaft. In dieser Woche hat der Coach im Training auch am Überzahlspiel gearbeitet. „Die Special Teams sind in den engen Partien unheimlich wichtig. In den letzten Wochen waren die nicht gut bei uns. Wir haben nur ein Überzahltor in den letzten drei Begegnungen erzielt. Das ist zu wenig. Es müssen mehr Schüsse auf das Tor kommen und dann muss noch härter nachgearbeitet werden.“

Und das gilt auch für die dann folgende Partie am Sonntag bei den Fischtown Pinguins in Bremerhaven (14 Uhr).

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