Eishockey

Roosters mit Neuzugang Dotzler

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Roosters-Youngster Julian Lautenschlager (Foto) und Teamkollegen bekommen mit Alexander Dotzler einen neuen erfahrenen Mitspieler an ihre Seite.

Iserlohn - Jamie Bartman machte sein Versprechen wahr. Nach der bislang anstrengenden DEL-Woche mit drei Spielen in sechs Tagen gab er seiner Mannschaft am Donnerstag frei. Wer nicht wollte, musste nicht an den Seilersee kommen. Das Training war freiwillig, allerdings gern genommen zur Regeneration. Mit dabei war auch Neuzugang Alexander Dotzler von den Straubing Tigers .

Der 34-Jährige war am Mittwochabend aus seiner niederbayrischen Heimat an den Seilersee gekommen, hatte schon das Heimspiel gegen München angeschaut, erst am Donnerstag aber seinen Vertrag unterschrieben. „Wir sind in der Verteidigung eng besetzt, jetzt haben wir eine weitere Alternative. Alex ist ein Spieler, wie man ihn am Seilersee mag“, so Manager Karsten Mende.

Dotzler ist ein physisch agierender Spieler, der vor allem eine Aufgabe haben wird, nämlich die Scheibe schnell aus dem eigenen Drittel zu bringen. Laut Mende soll er die Chance bekommen, sich auch für die kommende Saison zu empfehlen. Zunächst gilt sein Vertrag allerdings nur bis zum Ende der laufenden Spielzeit. „Im Sport braucht man manchmal eine neue Herausforderung und ich hoffe, die Defensive der Roosters so gut wie möglich unterstützen zu können“, betont Dotzler, der bereits am Freitagabend gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven (19.30 Uhr/Eissporthalle am Seilersee) auflaufen soll.

Bartman wird nahezu die gleiche Mannschaft gegen die Nordseestädter aufs Eis schicken wie am Mittwoch bei der 3:5 Niederlage gegen München. Einzig Justin Florek kehrt zurück in die Offensive, wird seinen Platz für Dotzler räumen, der damit den sechsten Verteidigerpart übernehmen wird. So muss Trupp einmal mehr auf die Tribüne, Martinovic, Clarke und Schmidt fallen weiter verletzungsbedingt aus. Dieter Orendorz, der am Mittwoch einen Schlagschuss auf den Fuß bekam, wird dagegen mit dabei sein, hat keine Probleme.

„Insbesondere auf das Umschaltspiel der Bremerhavener müssen wir aufpassen, da sind die Jungs bärenstark. Das haben wir bei unserer Niederlage vor einigen Spieltagen ja auch zu spüren bekommen“, so Orendorz. Er erwartet ein schnelles und intensives Match, in dem es vom Fitnessgrad keine Probleme geben sollte. „Ich denke, dass wir alle lieber spielen als trainieren.“

Das erste Heimspiel dieser Saison hatten die Roosters gegen Bremerhaven gewonnen, allerdings haben die Gäste derzeit einen bemerkenswerten Lauf. Drei der letzten vier Partien hat man für sich entschieden, auswärts fünf der letzten sechs Matches gewonnen und ist damit auf Platz fünf vorgerückt. Eine Platzierung, von der die Sauerländer als Zwölfter derzeit nur träumen können. Am Sonntag dann gastieren die Roosters bei den Schwenninger Wild Wings (16.30 Uhr).

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