Eishockey

6:3 am ausverkauften Seilersee: Roosters gewinnen gegen die DEG

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Hitzig ging's auf den Rängen und auf dem Eis zu.

Iserlohn - Nach endlosen Anläufen ist es geschafft. Die Iserlohn Roosters beenden den Negativlauf gegen den Erzrivalen aus Düsseldorf mit einem klaren 6:3 (3:1, 1:0, 2:2)-Heimsieg im Westderby vor ausverkauftem Haus.

Dass dies kein normales DEL-Spiel war, wurde bereits beim Eröffnungsbully klar. So voll war die Eissporthalle am Seilersee in dieser Saison noch nie und auch die Stimmung war von der ersten Sekunde an hitzig. Beide Teams kombinierten schnell und schnörkellos und waren darüber hinaus bissig in den Zweikämpfen. Den ersten Torjubel durften dann die Iserlohner Fans verbuchen, als Bergmann den Puck in den linken Winkel über die Stockhand von Keeper Wenzel schlenzte. Allerdings währte der Jubel nur kurz. Bereits elf Sekunden später glichen die Gäste aus, als Dahm konnte einen Barta-Schuss nach vorne abwehrte und Decheneau zur Stelle war.

Die Roosters blieben allerdings spielbestimmend, auch weil die DEG sich zahlreiche Strafzeiten leistete. Bei Vier gegen Vier war es Matsumoto mit einer Einzelleistung, der zur erneuten Roosters-Führung traf (11.). Die hätten Weidner und Martinovic ausbauen können, trafen aber nur den Pfosten. Kurz vor der Pause trafen die Sauerländer dann doch noch: Weidner fälschte Floreks Schuss unhaltbar ab.

Im zweiten Durchgang blieben die Roosters am Drücker. Düsseldorf wirkte verunsichert aufgrund des permanenten Drucks, den die Sauerländer ausübten. Dies hatte zwangsläufig Fehler in der Defensive zur Folge. Die größte Möglichkeit besaß Smotherman, doch Wentzel parierte. Nach und nach kam aber auch der Gast besser in die Partie, ohne aber sich dabei hundertprozentige Chancen herauszuarbeiten. Dafür trafen wieder die Roosters: Camara passte zu Friedrich und der schob zum 4:1 ein.

Im Schlussabschnitt merkte man den Gästen an, dass sie noch nicht aufgegeben hatten. Nach einem Schuss von der blauen Linie war es Reiter, der vor Dahm zum 2:4 abstaubte (47.). Sollte es jetzt tatsächlich noch einmal eng werden für die Iserlohner? Nein, denn die Gastgeber blieben brandgefährlich und nutzten ihre Möglichkeiten eiskalt. Martinovic nahm bei einem Gegenangriff Maß und stellte den alten Drei-Tore-Vorsprung wieder her (51.). Zwar traf die DEG noch einmal durch Ridderwall in Überzahl, aber da auch die Sauerländer durch Matsumoto noch einmal einnetzten, stand am Ende ein verdientes 6:3. - ag

Roosters:  Dahm – Schmidt, Erllerby; Fischer, Martinovic; Todd, Yeo; Bappert – Weidner, Smotherman, Dmitriev; Trupp, Turnbull, Caporusso; Matsumoto, Friedrich, Florek; Clarke, Bergmann Camara

DEG:  Wentzel – Picard, Köppchen; Ebner, McKiernan; Marshall, Nowak – Barta, Gogulla, Decheneau; Olimb, Ridderwall, L. Niederberger; Buzas, Pimm, Henrion; Kretschmann, Laub, Reiter

Schiedsrichter:  Melia(Neuss)/Rantala (FIN)

Tore: 1:0 (08:08) Bergmann, 1:1 (08:19) Decheneau (Barta, Gogulla), 2:1 (10:26) Matsumoto (4-4/ Camara), 3:1 (18:20) Weidner (Florek), 4:1 (38:26) Friedrich (Camara, Florek), 4:2 (46:20) Reiter (Kretschmann), 5:2 (50:36) Martinovic (Matsumoto, Florek), 5:3 (56:13) Ridderwall (4-5/ Niederberger, Ebner), 6:3 (59:56) Matsumoto (EN)

Strafen: Roosters 10 + 10 (Fischer) + 10 (Martinovic) – DEG 14

Zuschauer: 4967 (ausverkauft)

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