Eishockey

Roosters-Stimmung gedrückt

+
Am Freitag nach Bremerhaven, am Sonntag gegen die DEG: Bobby Raymond und die Iserlohn Roosters.

Iserlohn – Vier Spiele, zwei Punkte und der letzte Tabellenplatz in der Deutschen Eishockey Liga. Diese Bilanz ist selbst aus Sicht der in dieser ersten Saisonphase sehr bescheiden auftretenden Iserlohn Roosters zu minimalistisch.

Entsprechend gedrückt ist in dieser Woche die Stimmung am Seilersee. „Sich das Selbstvertrauen zu erarbeiten, das es braucht, um in einer solchen Situation den nächsten Schritt machen zu können, ist wirklich schwerer als man denken sollte“, sagt Daniel Weiß. Der Stürmer hat in den letzten Jahren bei zahlreichen unterschiedlichen Vereinen seine Erfahrungen gemacht, alle Profisportmomente erlebt.

Gegen zwei zentrale Probleme gilt es für die Roosters am dritten Liga-Wochenende mit Spielen in Bremerhaven (Freitag/19.30 Uhr) und am Sonntag um 17 Uhr in der Eissporthalle am Seilersee gegen den Westrivalen Düsseldorfer EG (live bei Sport 1) anzukämpfen. Zum einen muss die Mannschaft endlich anfangen Tore zu schießen und bessere Leistungen in den Special-Teams aufs Eis zu bringen. „Das fängt schon dabei an, dass wir den Spielern immer und immer wieder sagen müssen, dass sie öfter aufs Tor schießen müssen. Allerdings ist es gar nicht so einfach, das in die Köpfe der Jungs zu bekommen. Dabei müssen Sie sich eigentlich nur die besten zum Vorbild nehmen. Ein Spieler wie Ovetschkin macht nicht umsonst im Jahr über 50 Tore, er schießt aber auch sieben, acht Mal pro Spiel auf den gegnerischen Kasten“, so Chefcoach O´Leary.

Er hat seiner Mannschaft außerdem noch einmal mit auf den Weg gegeben, weniger kompliziert zu agieren. Auch im Unterzahlspiel, das mit sechs Gegentreffern ebenfalls nicht gut funktioniert hat, hofft O´Leary auf eine Verbesserung seines Teams.

Hart genug haben alle Beteiligten daran gearbeitet. „Ich verlange nichts Übermenschliches. Aber es geht darum, dass die Spieler die Scheibe konsequent aus der eigenen Zone herausbringen. Jeder muss für diesen Moment alles tun. Egal was es kostet, jeder muss es wirklich verzweifelt wollen. Das gilt auch für die Momente in denen man Schüsse blockt oder um seine offensiven Chancen kämpft“, unterstreicht O´Leary.

Personell werden die Sauerländer am Wochenende erneut nicht aus dem Vollen schöpfen können. Fragezeichen stehen noch hinter den Namen von Alex Petan (Magen-Darm-Virus) und dem jungen Erik Buschmann. Der laboriert an einer Oberkörperverletzung.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare