Erfolg gegen EHC München

Roosters feiern Siegtor von Brooks Macek

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Nach seinem Wechsel nach München kehrte Michael Wolf zum ersten Mal an den Seilersee zurück. Der ehemalige Roosters-Kapitän blieb gegen seinen Ex-Klub um Goalie Daniar Dshunussow aber ohne eigenen Trefferund ohne Punkte. -

Iserlohn - Ohne den erkrankten Button sowie die verletzten Whitmore und Giuliano sicherten sich die Iserlohn Roosters am Tag vor dem Heiligen Abend den fünften Heimsieg in Serie, beschenkten sich und ihre Fans mit drei wichtigen Punkten im Playoff-Kampf. Den umjubelten 3:2-Siegtreffer gegen München erzielte Brooks Macek.

Von Mirko Heintz

163 Sekunden dauerte es vom ersten Bully bis zum ersten Tor. Brückners Foul bescherte den Roosters ein frühes Powerplay und einen Schlagschusstreffer von Nick Petersen. Es war der Auftakt in ein gutes erstes Drittel des Teams vom Seilersee gegen die stark ersatzgeschwächten Roten Bullen. Nicht weniger als zehn Stammspieler fehlten dem Team aus der bayrischen Landeshauptstadt, das, je länger der Abschnitt dauerte, immer öfter das Tor des IEC unter Druck setzen konnte. Daniar Dshunussow in seinem ersten Spiel von Beginn an im Kasten zeigte aber hervorragende Paraden, bewahrte damit die knappe Führung nach 20 Minuten.

Schon nach 118 Sekunden im zweiten Drittel fiel der Ausgleich. München traf aus dem Getümmel vor dem Tor durch Ritter zum 1:1. Nur 104 Sekunden später trafen die Roosters dank einer tollen Einzelaktion von Brent Raedeke aber zur erneuten Führung (24.). Der Rest war spannendes Eishockey, engagiert von zwei Teams gespielt, die sich in erster Linie auf die Defensive konzentrierten. Connolly hätte für die Blau-Weißen per Alleingang gleich im Doppelpack den dritten Treffer verbuchen können, scheiterte aber einmal an Münchens Keeper Treutle und wurde einmal in letzter Sekunde gefoult – Strafzeit. Diese Überzahl aber wusste der IEC nicht für sich zu nutzen und leistete sich, gerade als die Gäste um Michael Wolf wieder komplett waren, einen ärgerlichen Scheibenverlust im eigenen Drittel. Plötzlich standen gleich drei Redbulls allein vor Dshunussow – Roe hatte die Chance und nutzte sie zum erneuten Ausgleich.

Doch wie schon im Mittelabschnitt fanden die Roosters – mit ihrem dritten Powerplay-Treffer an diesem Abend – durch Brooks Macek eine schnelle Antwort, stellten die knappe aber verdiente Führung wieder her (45.). Zehn Minuten vor dem Ende hatte Youngster Marko Friedrich, der vor dem Match seinen Vertrag bis 2018 verlängerte, die Chance, per Alleingang zum 4:2 zu treffen, ein Foul aber stoppte seinen Zug zum Tor. Diesmal aber entschieden die Schiedsrichter auf Penalty, den Friedrich aber nicht gegen Treutle im Münchener Tor versenken konnte. Aufgrund der hervorragenden Iserlohner Gelegenheiten wäre eine doppelte Führung zwar verdient gewesen, am Ende aber reichte es auch so.

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