Eishockey

Roosters feiern ersten Dreier

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Mike Halmo überwindet Eisbären-Goalie Sebastian Dahm zum 1:0.

Iserlohn – Es war wohl das beste Roosters-Spiel der bisherigen Saison. Konzentriert in der Defensive zeigten sich die Sauerländer beim 3:1 (1:1, 0:0, 2:0) gegen die Eisbären Berlin in allen Teilbereichen verbessert und verdienten sich den ersten Saisondreier.

Die Gastgeber begannen am Mittwochabend stark: Hohes Tempo, viele Schüsse auf das gegnerische Tor, Checks wurden zu Ende gefahren. Das Team nutzte das zweite Powerplay durch Halmo nach einem O´Connor-Schuss (6.).

Anschließend bot sich eine ausgeglichene Partie mit Gelegenheiten auf beiden Seiten. Dass die Gäste in der 17. Minute zum Ausgleich kommen, ärgerte viele Fans, denn dem Treffer durch Reichel ging ein nicht geahndetes Foul an Baxmann voraus. Nicht beenden konnte Daniel Weiß die ersten zwanzig Minuten. Der Stürmer war gleich zu Beginn der Partie nach einem Zweikampf in die Bande geknallt, kam nicht mehr zurück.

Deshalb spielte Cheftrainer Jason O´Leary im Mittelabschnitt meist nur mit drei Reihen. Dennoch waren die Sauerländer über weite Strecken auch hier die bessere Mannschaft. Schon Friedrichs Kombination mit Sutter hätte die erneute Führung verdient gehabt, Dahm aber blieb Sieger (24.). Anschließend verhinderte der rechte Pfosten im Doppelpack das 2:1. Erst scheiterte Findlay nach einem Konter über die rechte Seite am Metall, legte die Scheibe bedrängt von den Eisbären an den Pfosten, später fand Sutters Schuss nicht den Weg ins Tor. Erst als die Unparteiischen in der 35. Minute binnen 36 Sekunden im Doppelpack bestraften, erarbeiten sich die Berliner Chancen, denen entweder der starke Peters im Tor oder einmal der Pfosten im Weg standen.

Ein Schuss von Rumble und einige Minuten später eine XXL-Gelegenheit von McKiernan vor dem Iserlohner Tor, so starteten die Teams in den Schlussabschnitt des spannenden Duells. Rund 13 Minuten waren noch zu spielen, als McKiernan einen Fehlpass vor das eigene Tor spielte, Dahm und Noebels nicht herankamen und Hoeffel zum verdienten 2:1 traf. Nur zwei Minuten später fuhr Oliver Friedrich ohne Grund in die Beine kassierte zwei Minuten. 53 Sekunden vor Ablauf landete Sheppards Schläger in O´Connors Gesicht – doppelte Überzahl für den IEC, aber kein Tor für die Hausherren.

Offensiv gelang nichts mehr, so dass die Eisbären gerade in dieser engen Schlussphase zur besseren Mannschaft avancierten. Die Roosters konzentrierten sich auf die Defensive, Peters rettete mit unglaublichen Paraden den Vorsprung. Als Berlins Cheftrainer Aubin Dahm vom Eis nahm, schaffte Hoeffel mit einem Empty-Net-Goal das erlösende dritte Tor.

Roosters:  Peters – Rumble, O´Connor; Todd, Raymond; Baxmann, Orendorz – Stutter, Friedrich, Halmo; Findlay, Petan, Clarke; Weidner, Lautenschlager, Hoeffel; Weiß, Samanski, Dmitriev

Eisbären: Dahm – Müller, Ramage; Kettemer, McKiernan; Hördler, Wissmann; Rankel – Sheppard, Noebels, Backman; Reichel, Lapierre, Pföderl; Streu, Aubry, Ortega; Olver, Labrie, Dietz Schiedsrichter:  Lukas Kohlmüller, Daniel Piechaczek

Tore:  1:0 (05:35) Halmo (Findlay, O´Connor/5:4), 1:1 (16:35) Reichel (Müller, Olver), 2:1 (47:15) Hoeffel, 3:1 (59:47) Hoeffel (6:5/EN)

Strafen: Roosters 6; Eisbären 14

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