Ironman: Maul unter Top 100

„Absoluter Wahnsinn“

Ausgelaugt, aber glücklich: Christian Maul beendete den Ironman Wales nach 10:53,46 Stunden.

Kreisgebiet - Was für ein Ironman-Jubiläum für den heimischen Ausdauerspezialisten Christian Maul.

Beim körperlich wie mental harten Langdistanz-Triathlon in Wales spulte der 48-Jährige aus Altenaffeln am Sonntag einen herausragenden Wettkampf ab, erreichte nach 10:53,46 Stunden das Ziel und schaffte bei seinem nunmehr 30. Ironman tatsächlich als 99. der Gesamtwertung den Sprung unter die Top 100. „Es war einfach nur fantastisch“, sagte Christian Maul, der am Montag mit seiner Frau Yvonne noch einen „gemütlichen Tag im wunderschönen Tenby“ erlebte und sich heute auf die lange Heimreise machen wird – kaputt und ausgelaugt, aber auch überaus happy. 

„Der Ironman hier in Tenby ist einfach unglaublich. Noch nirgends auf der Welt habe ich eine solche Stimmung erlebt. Es ist der absolute Wahnsinn, was hier abgeht und wie herzlich die Waliser sind“, betonte Maul, der sich über Monate hinweg akribisch auf diesen sportlichen Jahreshöhepunkt vorbereitet hatte und topfit an den Start ging. Nach rund 61 Minuten und 3,86 Kilometern in der Carmarthen Bay stieg der Altenaffelner aus dem Wasser. 

„Das Schwimmen lief wirklich top, obwohl das Wasser mit 16 Grad diesmal super kalt war“, verdeutlichte Maul, der dann die 180,2 Kilometer auf der landschaftlich reizvollen, aber eben auch überaus harten Radstrecke in Angriff nahm und diesen Split nach 6:07,29 Stunden beendete. 

Und beim abschließenden Lauf über 42,195 Kilometer haute Christian Maul dann richtig einen raus. „Auf dieser superschweren Laufstrecke einen Marathon in 3:27 Stunden zu laufen – das ist mir hier noch nie geglückt. Ich bin mehr als happy damit“, betonte der Ausdauerspezialist, der sich mit seiner hervorragenden Laufzeit gar unter den Top 60 der 2500 Starter einreihte und nach 10:53,46 Stunden finishte. 

In seiner Altersklasse 45 reichte diese Zeit für Platz zwölf, mehr aber noch freute sich der 48-Jährige über den erneuten Sprung unter die Top 100 des Gesamtklassements. „Alles in allem war es ein wunderschöner und sehr zufriedenstellender 30. Ironman“, sagte Maul. Es siegte der Südafrikaner Matt Trautman in einer Zeit von 8:53:21 Stunden, der Brite Philip Graves wurde mit knapp sieben Minuten Rückstand Zweiter.

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