Handball

"Pause kommt gerade recht"

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Freut sich, in der Ferienpause Defizite aufarbeiten zu können: "Aki" Schürfeld. 

Lüdenscheid - Dass es schwierig werden würde, war den Verantwortlichen von Handball-Bezirksligist HSG Lüdenscheid II schon vor der Saison bewusst. Und bis dato haben sich die Befürchtungen bestätigt, denn nach sechs Spieltagen stehen die Bergstädter mit 3:9-Punkten als 13. auf einem Abstiegsplatz. Marc Kusche sprach mit Trainer Axel „Aki“ Schürfeld.

Muss man sich ernsthaft Sorgen in Sachen Klassenerhalt machen? 

Axel Schürfeld: Sicherlich, die Tabelle lügt ja nicht. Wir sind schlecht gestartet, aber dafür gibt es Gründe. In der Vorsaison war es aber ähnlich, am Ende jedoch haben wir die Klasse sicher gehalten.

Apropos Gründe: Wo zwickt der Schuh besonders? 

Schürfeld:  Wir haben mit Timo Paetz, Sebastian Mühlbauer und zuletzt auch noch Phil Bieker Qualität in allen Mannschaftsteilen verloren, da braucht man nicht um den heißen Brei herumzureden. Die Neuzugänge sind aus unteren Klassen gekommen, standen aus verschiedensten Gründen bis dato kaum oder gar nicht zur Verfügung. Das braucht alles noch Zeit, von daher kommt die dreiwöchige Spielpause gerade recht.

In vier von sechs Spielen seid ihr unter 20 Toren geblieben. Das erinnert an längst vergessene Handball-Zeiten, als du als Aktiver noch voll im Saft warst...

Schürfeld: Das ist in der Tat keine schöne Zwischenbilanz. Natürlich waren mit Herdecke, Attendorn und Arnsberg auch drei Gegner dabei, die momentan in der Tabelle weit oben stehen. Wir müssen es aber einfach besser und auch anders machen. Wir haben keinen Phil Lausen oder Maurice Duda mehr, die auch mal einfache Tore machen konnten. Die Gewalt aus dem Rückraum fehlt schlichtweg, da müssen wir uns andere Dinge überlegen. Und das werden wir in der Pause jetzt auch angehen.

Aber die Problematik war doch schon vor der Saison bekannt?

Schürfeld:  Das ist richtig. Aber wir sind nicht im Profibereich, bei zwei Trainingseinheiten pro Woche dauert das eben eine gewisse Zeit, bis neue Dinge verinnerlicht werden. Wir bekommen das aber hin.

Du bist also zuversichtlich?

Schürfeld:  Sagen wir mal so: Ich bin positiv gestimmt, dass wir am Ende erneut die Klasse halten werden. Die drei Wochen tun jetzt richtig gut, denn aktuell sind alle Spieler gesund. Von daher können wir sowohl für den Angriff, aber auch die Deckung, für die wir ein zweites System einstudieren wollen, intensiv arbeiten. Und eine gute Vorbereitung ist auch zwingend nötig, denn wir fangen nach der Pause mit zwei ganz wichtigen Heimspielen gegen Sundern und Gevelsberg II an. Und da wollen wir eine Trendwende einläuten.

 Axel Schürfeld, vielen Dank für das Gespräch.

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