TTC Altena: Interview

„Sehr interessante Aufgabe“

+
Die „jungen Wilden“ des Tischtennis-Regionalligisten TTC Altena und ihr überaus erfahrener Spielertrainer (von links): Lukas Bosbach, Teodor Yordanov, Tobias Slanina und Nils Maiworm

Altena - Dienstagabend, Sauerlandhalle: Beim letzten Training des TTC Altena vor den Sommerferien herrscht Hochbetrieb unterm Hallendach, an mehreren Tischen fliegen die Bälle über die Netze.

Zwei Tische aber stechen heraus an diesem Abend. Genauer genommen sind es die Spieler, die an diesen tiefblauen Platten aufschlagen. Teodor Yordanov, der neue Spitzenspieler und Spielertrainer des Regionalliga-Teams, trainiert mit den „jungen Wilden“ des heimischen Branchenführers. Der Westdeutsche Schülermeister Tobias Slanina bildet zusammen mit Lukas Bosbach, der Ende Juni mit dem 1. FC Gievenbeck Deutscher Mannschaftsmeister der Jungen wurde, und Nils Maiworm, dem Westdeutschen Jugendmeister des Jahres 2017, eine bemerkenswerte Trainingsgruppe. 

Yordanov, der beim TTC Ruhrstadt in der 1. und 2. Bundesliga spielte und in seiner Laufbahn zahlreiche Titel in Bulgarien holte, wirkt sehr zufrieden mit den Talenten, die mit ihm zusammen für den TTC Altena in der vierthöchsten Liga aufschlagen werden. Und der 40-jährige Linkshänder, der in der vergangenen Saison im Dress des TTC Vernich zweimal gegen Altena spielte, nimmt sich Zeit, um im Gespräch mit Sportredakteur Lars Schäfer auf die neue Saison und auf die neue Herausforderung bei den Burgstädtern zu blicken.

Der TTC verfolgt ein klares Ziel mit seiner Personalpolitik, setzt bewusst auf junge Talente und hat Sie als erfahrenen Spielertrainer und Nachwuchs-Förderer ins Lennetal gelockt. Wie groß ist die Vorfreude auf das, was kommt? 

Teodor Yordanov: Ich freue mich sehr auf die neue Saison. Es ist für mich eine neue Aufgabe, die sehr interessant ist – als Spieler, vor allem aber als Trainer von diesen Spielern. Ziel vom TTC und mir ist es, hier eine junge, schlagkräftige Mannschaft aufzubauen. Wir starten mit einem sehr jungen Team und müssen schauen, wo wir uns in der Liga orientieren. Für uns ist es wichtig, dass wir die jungen Spieler durch das Training und die Partien in der Regionalliga fördern. Wir wollen sie noch besser machen und eine Mannschaft aufbauen mit einer guten Perspektive für die nächsten zwei, drei Jahre. 

Der Blick richtet sich also primär auf die Entwicklung der Spieler? 

Yordanov: Genau. Natürlich ist der Tabellenplatz auch wichtig, aber wichtiger ist uns die Entwicklung der Jungs. Wir bauen eine Mannschaft auf, die zusammen trainiert und zusammen wächst. Beim Training sind wir immer mindestens vier Spieler, die anderen Jungs werden dann zu den Spielen kommen und vorher auch zusätzlich mit uns trainieren. Und wir werden auch vor der neuen Saison einen Lehrgang haben, bei dem wir als Mannschaft noch näher zusammenfinden wollen und bei dem auch die Doppelaufstellungen Thema sein werden. 

Sie werden das Regionalliga-Team nicht „nur“ trainieren, sondern als Spitzenspieler auch anführen. Ihre Verantwortung ist groß... 

Yordanov: Ich weiß, dass von mir als Spieler Siege erwartet werden. Aber damit habe ich kein Problem. Die Vorfreude ist groß. Der Regionalliga-Spielplan beschert dem TTC zum Auftakt ein Heimspiel gegen den TTV Stadtallendorf und damit auch das Duell gegen den Ex-Altenaer Ara Karakulak. Es ist durch diese Personalie sicherlich ein besonderes Spiel zum Saisonstart. 

Auch für Sie? 

Yordanov: Nein, für mich ist es ein ganz normales Spiel. Ich habe mit Vernich letzte Saison zweimal gegen Ara gespielt. Wir kennen uns, haben ja schon oft gegeneinander gespielt. Es ist alles okay. 

Teodor Yordanov, vielen Dank für dieses Gespräch.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.