30. Internationales Schwimmfest in Werdohl ein Riesenerfolg

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Von den Klubs aus der Region schnitten die Schwimmer des SV Plettenberg in Werdohl am besten ab.

Werdohl - Das Lob, das der SV 08 Werdohl für sein Internationales Schwimmfest erhalten hat, spricht Bände. Entsprechend zufrieden zogen der Vorsitzende Hans-Peter Guder und sein Team am Sonntagabend nach zwei Tagen im Wettkampf-Akkord mit 32 teilnehmenden Vereinen und einem Rekord-Meldeergebnis von fast 2700 Starts Bilanz. Versüßt wurde das Wochenende durch das gute eigene Abschneiden: Platz zehn mit 27 mal Edelmetall.

Den Ton im 25-Meter-Becken gaben indes die Besucher aus Racibórz in Polen an. Sie drückten der 30. Auflage der beliebten Schwimm-Veranstaltung ihren Stempel auf, standen allein 58 mal ganz oben auf dem Treppchen – und unterstrichen damit ihre Ausnahmestellung.

Die Fahnen der Region hielten die Athleten aus Plettenberg hoch, platzierten sich auf einem hervorragenden vierten Rang hinter Racibórz, AZ&PC Amersfoort (Niederlande) und den Sportlern aus Finsterwalde.

Selbst nach 30 Jahren gibt es immer wieder besondere Momente, die in die Geschichte des Events eingehen werden. Zum ersten Mal musste am Sonntag ein so genanntes Ausschwimmen stattfinden, weil zwei Athletinnen beim Kampf um den Einzug ins Finale die gleiche Zeit vorwiesen. „Ein Novum, das hat es hier noch nicht gegeben“, erinnerte sich Hans-Peter Guder, der natürlich seiner Schwimmerin die Daumen drückte.

Internationales Schwimmfest Werdohl 2014

Jeanine Möglich vom SV 08 Werdohl musste gegen eine Athletin aus Lünen antreten. Nur die beiden im Becken, vor den Augen hunderter Zuschauer, die das Ausscheidungsspektakel beobachteten. „Ich habe alle Stände schließen lassen. Jeder musste unsere Schwimmerin doch anfeuern“, sagte Guder, der anschließend meinte, dass es allein die Nerven gewesen seien, die über den begehrten achten Final-Rang entschieden hätten. Und die stärkeren Nerven hatte die Lünenerin.

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Außerdem gab es noch einen Weltrekordversuch. Nachdem Lisa Kruger vom AZ&PC bereits einen niederländische Rekord für behinderte Sportler aufgestellt hatte, versuchte sie auch noch die Weltbestmarke zu knacken. Die verpasste sie aber um 0,87 Sekunden. - von Markus Jentzsch

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