Schwimmfest in Werdohl leidet unter durchwachsenem Wetter

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Trotz durchwachsener Rahmenbedingungen boten die Athleten beim 31. Internationalen Schwimmfest des SV 08 Werdohl Höchstleistungen.

Werdohl - Internationaler denn je – mit 14 Vereinen aus dem Ausland – präsentierte sich am Wochenende bei durchwachsenen Rahmenbedingungen die 31. Auflage des Internationalen Schwimmfestes des SV 08 Werdohl im Freibad Ütterlingsen. Nichtsdestotrotz wurden zwei Bahnrekorde gebrochen und Topleistungen erbracht.

„Auch von den Gastgebern“, wie SV 08-Pressewart Dirk Sommer stolz berichtete. Überraschung des Events war jedoch das Abschneiden der Wasserfreunde aus Finnentrop, die die Vorherrschaft der Top-Klubs durchbrachen und sich in der Gesamtwertung mit 49 Mal Edelmetall auf Rang drei vorkämpften. „Die großen Jungs“ der SG Ruhr und vom MKS-SMS „Victoria“ Racibórz lieferten sich einen packenden Kampf um die Krone im Becken.

Dass auch der SV Pletteneberg eine tragende Rolle im Konzert der Großen spielen würde, überraschte weit weniger als der Vorstoß der Finnentroper. Mit 25 goldenen Medaillen, elfmal Silber und neunmal Bronze sicherten sich die Vier-Täler-Städter den vierten Rang. „Mit unserem eigenen Abschneiden sind wir mehr als zufrieden. Man darf nicht vergessen, wie hoch das sportliche Niveau bei diesem Wettkampf ist. Wenn man dann noch unsere Trainingsbedingungen in den Vergleich einbezieht, ist der 14. Platz aller Ehren wert“, bilanzierte Sommer aus Werdohler Sicht.

Sommer hob zwei SV 08-Schwimmer hervor: Lukas Schürmann sowie Jeanine Möglich. Schürmanns Leistung über 50 Meter Brust (42,66 Sekunden/207 Punkte/Platz eins) wurde zusätzlich mit dem Jahrgangs-Ehrenpokal gewürdigt, während Möglich ins Finale der Frauen über 50 Meter Brust vorstieß. Zwar belegte sie „nur“ den achten Rang, vertrat aber zusammen mit Luisa Stagni (SV Plettenberg), die Silber holte, ehrenhaft die heimische Region.

Aufgrund der kalten Wetterlage ging Dirk Sommer am Samstagmittag noch nicht davon aus, dass einer der Bahnrekorde fallen würde. Anna Katharina Krause (Jg. 99/ SG Dortmund-Süd) strafte den Kenner als Erste Lügen. Über 50 Meter Brust drückte sie die Bestmarke auf 34,32 Sekunden. Krzysztof Tokarski (Jg. 96/MKS-SMS „Victoria“ Racibórz) trug sich über 100 Meter Lagen ebenfalls in die Liste der Rekordhalter ein (58,66 Sekunden). „Es ist alles super gelaufen und die Stimmung war trotz des bescheidenen Wetters wieder top“, bilanzierte Sommer.

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