Bei den Highlandern muss sich nur Svejda noch gedulden

Highlander-Kapitän Falk Elzner (links) sucht den Körperkontakt: Zur Heimpremiere in der noch ungewohnten Iserlohner Heidehalle wollen die heimischen Inlineskaterhockey-Cracks gegen die Bissendorfer Panther den ersten Saisonsieg feiern. -  Foto: KN

Lüdenscheid/Iserlohn - Allerorten stand die abgelaufene Woche im Zeichen des tragischen Flugzeugabsturzes des Germanwings-Airbus in den französischen Alpen mit 150 Toten. Auch vor der Heimpremiere der Highlander Lüdenscheid am Samstag gegen die Bissendorfer Panther (18 Uhr, Heidehalle Iserlohn) laufen Gedankenspiele, der Toten mit einer Schweigeminute vor dem Spielbeginn zu gedenken.

Sportlich erwartet die Highlander aus der Bergstadt vor ihrem ersten Spiel im Nordkreis-„Saison-Exil“ eine Woche nach dem 5:14-Debakel zum Saisonauftakt bei den Rockets Essen erneut keine ganz einfache Aufgabe. Die Gäste aus der Wedemark legten von den Ergebnissen her zwar ebenfalls einen Fehlstart erster Güte hin, unterlagen dabei aber immerhin nur denkbar knapp beim Meister HC Köln-West und vor einer Woche in eigener Halle dem „Vize“ TV Augsburg.

Die Highlander sind gewarnt. „Wir hoffen aber, dass wir von Beginn an besser auf unserer kleineren Fläche zurecht kommen als Bissendorf“, ist für Trainer Stephan Mayer ein guter Start besonders wichtig. Mayer: „Wir müssen in der Anfangsphase Akzente setzen.“ Dazu legte der Essener Coach beim Trai-

Torschuss-Training rückt in den Vordergrund

ning unter der Woche das Augenmerk auch auf den Torschuss – viel zu selten hatte der Rumpfkader der Highlander in der Vorwoche Gefahrenherde vor dem gegnerischen Tor entfachen können.

Ein Sonderlob für Maurice Mrzyk

Ein Lob gab es unterdessen für Maurice Mrzyk. Den Youngster, der schon während der Vorbereitung an das Bundesliga-Team herangeführt wurde, musste Mayer in Essen wegen des eklatanten Personalmangels ins kalte Wasser werfen – und Mrzyk machte seine Sache durchaus gut. „Maurice hat das ordentlich gemacht und hatte vor allem keine Angst in den Zweikämpfen“, gibt es für den Highlander-Coach keinen Grund, den Bundesliga-Neuling am Samstag zum Heimauftakt gegen Bissendorf nicht erneut Einsatzzeiten zu gewähren.

Im Gegensatz zum Start im Revier lichten sich bei den „Schotten“ aber die Reihen im Lazarett: Robin Loecke kehrt nach überstandener Schulterverletzung zurück, ebenso ist Jonathan Otters wieder mit an Bord. Und auch Neuzugang Marvin Gleibler gibt heute seinen Einstand im „Schotten“-Dress, so dass Goalgetter Jiri Svejda, der noch immer nicht ganz schmerzfrei ist, der einzige namhafte Ausfall bleibt. - KN

Highlander: Klein, May – Elzner, Nördershäuser, Otters, Stein, ter Haar, Ortwein, Gleibler, Bruch, Seuster Heckmann, Loecke, Mrzyk

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