Highlander haben mächtig Zorn auf die Unparteiischen

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Es wurde beinahe mehr diskutiert denn gespielt, aber nach verpatztem Start kämpften sich die Highlander mit André Bruch (links) udn Co. wieder an Uedesheim heran, bevor die Unparteiischen zum Schluss einmal mehr Schickal spielten.

Lüdenscheid - Wutentbrannt lief Sebastian May brüllend und mit offenem Visier an den Referees vorbei, Jiri Svejda donnerte seinen Schläger auf die Kante der Bande und auch der Rest der Highlander war kaum zu beruhigen.

Die fragwürdige Leistung der Unparteiischen Nitsch/ Stumpf hatte den „Schotten“ bei der 11:12-Heimschlappe am Samstag gegen die Uedesheim Chiefs mächtig die Laune verhagelt. Nur einer besann sich recht schnell und versuchte, das zuvor Erlebte diplomatisch mit den Referees aufzuarbeiten: Dabei fiel es Jonathan Otters doch sichtlich schwer, die richtigen Worte zu finden und den Schiris zu vermitteln, dass ein Wiedersehen bei der Partie in Köln schon am Samstag in Anbetracht der aufgeheizten Stimmung belastend sei. „Wir fühlen uns heute benachteiligt“, klagte Otters in Richtung der Referees, die sich jedoch wenig beeindruckt zeigten. Ähnliche Konsequenz hätten sich Otters und die Highlander womöglich auch in den zweieinhalb teils dramatischen Stunden zuvor gewünscht, in denen den „Schwarzkitteln“ die Spielleitung ein ums andere Mal entglitten war.

Wie etwa beim 5:3 durch Uedesheims überragenden, siebenfachen Torschützen Raphael Scheu. Dass der Ex-Düsseldorfer den Ball regelwidrig mit dem Inliner ins Netz beförderte, hätten die Schiedsrichter sehen, zumindest aber am ausbleibenden Schläger-Geräusch hören müssen.

„Kaum zu glauben, dass die beiden auch noch Schiedsrichter-Ausbilder beim Verband sind“, fügte Highlander-Trainer Stephan Mayer nahezu sarkastisch hinzu, der schon die Ansetzung im Allgemeinen kritisch beäugt hatte. „Fabian Stumpf hat alle Nachwuchsmannschaften in Uedesheim durchlaufen. Es dürfte also nicht sein, dass er hier pfeift“, schüttelte der Coach der Bergstädter den Kopf.

Spätestens, als die Schiris Jiri Svejda kurz vor dem Ende für fünf Minuten auf die Strafbank schickten und Uedesheim so zur entscheidenden Überzahl verhalfen, die Scheu zum Siegtreffer nutzte, war der Einfluss des Gespann auch ein final entscheidender gewesen. Mit drei Toren und drei Vorlagen war der 30-jährige Highlander zuvor wieder einer der Besten gewesen, hatte aber im ersten Drittel vor dem 0:1 aber eine gewisse Mitschuld am ersten Gegentor, als er sich gegen drei Gegenspieler verdribbelt hatte.

Nur allzu häufig ließen die Highlander nach dem Katastrophenstart die Chiefs aus den Augen, was die Mörsch-Truppe eiskalt bestrafte. So blieb neben der Schiedsrichter-Leistung am Ende ein weiterer Ansatzpunkt, sich nochmals kritisch mit dem Samstagabend auseinanderzusetzen. Gegen die Kölner dürfen sich die Highlander einen solchen Fehlstart nicht leisten.

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