Highlander-Saisonstartals Außenseiter  

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Erlebt als verantwortlicher Mann an der Bande am Samstag seine Higlander-Premiere: Robert Simon.  

Lüdenscheid - Drei Wochen ist die Saison 2016 in der 1. Inline-Skaterhockey-Bundesliga bereits alt, als letzter der zwölf Erstligisten steigen am Samstag die Highlander Lüdenscheid ins Geschehen ein: Um 18 Uhr erwarten die „Schotten“ den TV Augsburg zum Saisonauftakt im „Ausweichquartier“, in der Iserlohner Heidehalle.

Im Mittelpunkt wird dabei sicherlich auch der Einstand von Robert Simon als Trainer der Lüdenscheider stehen. Nach vierjähriger Abstinenz kehrt der ehemalige Eishockey-Profi als Trainer eines Skaterhockey-Klubs zurück – und steht mit den Highlandern zum Start ihrer Jubiläumssaison gleich vor einer Herkulesaufgabe. „Augsburg ist ganz hoher Favorit“, sagt Simon, „wir wollen uns trotzdem so teuer wie möglich verkaufen“, sieht der 51-Jährige sein Team aber nicht ganz chancenlos.

Dabei steht der zweifache Deutsche Meister und Europapokalsieger in diesem Jahr vor einem kleinen Umbruch. Leistungsträger wie Späth, Hirschberger, Klimek, M. Dietrich oder Nationalspieler Becherer stehen dem TVA aus beruflichen Gründen wohl nur noch in der „Zweiten“ zur Verfügung, mit hoffnungsvollen Talenten wie Max Hübel und Max Maurer setzen die Fuggerstädter auf den Nachwuchs. Mit Nationalspieler Robert Linke (Uedesheim) haben sich die Schwaben aber auch extern noch einmal ordentlich verstärkt.

 Den Saisonstart erlebte Augsburg mit gemischten Gefühlen: Dem 6:3-Erfolg gegen die Duisburg Ducks am Sonntag war die 4:6-Heimniederlage gegen den HC Köln-West vorausgegangen. „Es wird sich im Laufe der Saison noch vieles verschieben“, sagt Robert Simon derweil mit Blick auf den Einsatz der Eishockey-Spieler in den jeweiligen Teams, weshalb die ersten Ergebnisse seiner Meinung nach noch kein ganz repräsentatives Bild zeichnen. Auch die Highlander sind zum Start von der noch laufenden Eishockey-Saison betroffen: Während Dieter Orendorz mit den Iserlohn Roosters derzeit weiterhin für Furore in der DEL sorgt, stehen auch Mike Ortwein und Robin Loecke mit den Hammer Eisbären im Finale der 1. Liga West. Dagegen sind Andre Bruch und Jiri Svejda, der in der Hauptrunde der vergangenen Saison einen neuen Punkterekord verzeichnete, gegen Augsburg bereits mit von der Partie.

 Ihren Einstand im Highlander-Dress geben zudem die Brüder Lukas und Timo Tinz sowie Alexander Hassel. Ob dies auch für Neu-Goalie Sven Rotheuler gilt, bleibt abzuwarten. „Wir haben drei gute Goalies, können aber nur zwei aufbieten“, wollte sich Robert Simon noch nicht in die Besetzungs-Karten schauen lassen.

Highlander: Mohr, Klein, Rotheuler - Elzner, Otters, Nördershäuser, Heckmann, Seuster, Hauters, Mrzyk, Bruch, Svejda, T. Tinz, L. Tinz, Könning, Hassel, Gleibler, Stein

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