Highlander bleiben personell stabil

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Setzt in der „stillen Vorbereitung“ vor seiner zweiten Saison bei den Highlandern Lüdenscheid weitgehend auf personelle Kontinuität: Cheftrainer Stephan Mayer.

Lüdenscheid - Der Fokus ist auf den Doppelstart am 21 und 22. März gerichtet: Ohne großes Tamtam bereitet sich Inline-Skaterhockey-Bundesligist Highlander Lüdenscheid derzeit auf den Saisonstart in sechs Wochen beim Vorrundenmeister der Vorsaison SHC Rockets Essen und einen Tag später bei der Heimpremiere in der Iserlohner Heidehalle gegen Rekordmeister Duisburg Ducks vor.

Von Tim Viebahn–Knötig

Dabei steht die Kontinuität bei den „Schotten“ im personellen Bereich im Vordergrund. Seit drei Wochen bereiten sich die Skaterhockey-Cracks des LTV 61 auf die im März beginnende Spielzeit vor. „Wir arbeiten im Stillen“, witzelt Trainer Stephan Mayer, angesprochen auf die geradezu „geräuschlose“ Vorbereitung der Bergstädter, die bis dato durch keine nennenswerte Personalentscheidung von sich reden machten.

Und Stand jetzt wird es dabei auch bleiben. Heißt, der Vorjahresvierte der Vorrunde und sechsmalige Play-Off-Teilnehmer geht mit nahezu unverändertem Personal in seine nunmehr schon neunte Erstliga-Spielzeit. Den Platz auf der Kommando-Brücke füllt weiterhin Stephan Mayer aus. Der Essener geht in seine zweite Saison als Head-Coach bei den Bergstädtern. Auch das Gesicht der Mannschaft bleibt nahezu unverändert – mit einer erheblichen und weiteren namentlich kleineren Ausnahmen.

„Die größte Baustelle war natürlich unsere Torhüterposition“, dürfte der Weggang von Jonas Mohr und Daniel Schneider selbst beim Trainer ein deutliches Stirnrunzeln hervorgerufen haben. Die durch den Abgang der beiden Klasse-Goalies hinterlassene Lücke, die auf dem ersten Blick einem Krater gleicht, sollen Sebastian May (Samurai Iserlohn) und Julian Klein (Duisburg Ducks II) füllen, „die bislang einen guten Eindruck machen“, so Übungsleiter Mayer.

Weitere Abgänge sind zu verkraften

Noch Funktstille in Sachen Neuzugängen Ansonsten kann der Essener auf das bewährte Personal setzen, das in der Vorsaison sämtliche Kritiker überraschte und in der Hauptrunde auf Platz vier rauschte. „Körperlich sind ohnehin alle im Saft“, macht sich Mayer beim Eishockey spielenden Teil und somit dem Gros seines Kaders wenig Sorgen um die physische Verfassung. Ein weiterer Vorteil: Das Team ist eingespielt, wenngleich die Highlander ihre Fühler nach Neuzugängen durchaus vielseitig ausgestreckt hatten. Über lose Anfragen und Gespräche ging es jedoch jeweils nicht hinaus. Dabei sollen durchaus klangvolle Namen wie Iserlohns Mark Wapnewski, dessen Mitspieler Dominik Bialke – beide übrigens mit Highlander-Vergangenheit – oder Essens Topscorer Dominik Luft als potentielle Neuzugänge im Raum gestanden haben.

Andererseits sind auch die wenigen weiteren Abgänge durchaus zu verkraften. Youngster Dominik Uedickhoven hat die „Schotten“ nach nur einer, wenn auch durchaus passablen, Saison schon wieder verlassen, ließ sich jüngst im Trikot der Mendener Mambas ablichten. Der niederländische Publikumsliebling Robert Eefting heuerte zum zweiten Mal bei den Uedesheim Chiefs an, bestritt 2014 aber ohnehin nur ein Spiel für die Bergstädter. Sein Wechsel dürfte ebenso wenig Kopfschmerzen bereiten, wie der von Robin Schneider zum Lokalrivalen Sauerland Steel Bulls. Ebenso wie Uedickhoven zählte Schneider nicht unbedingt zu den Leistungsträgern. Beim Wechsel des Stürmerd (sieben Spiele/kein Tor) sind dem Vernehmen nach indes letzte Formalitäten noch nicht geklärt, „wir waren verwundert, als Robin bei den Steel Bulls als Neuzugang vorgestellt wurde. Er hat sich bei uns nicht fristgerecht abgemeldet“, sagt Mayer, der das Kapitel Schneider aber dennoch abgehakt hat.

Abhaken mussten die Highlander frühzeitig ihre Hoffnungen auf einen zumindest kurzzeitigen Verbleib in der BGL-Halle. Zwar absolvieren die „Schotten“ derzeit noch samstags ihre Trainingseinheiten in der Bergstadt, doch wegen der anstehenden Sanierungsarbeiten an der maroden Dachkonstruktion wird ab März endgültig der Wechsel in die Iserlohner Heidehalle vollzogen. Das erste Heimspiel steigt bereits am 22. März: Gegner sind dann ab 14.30 Uhr die Duisburg Ducks. Die Generalprobe für den happigen Saisonauftakt wird wohl die Teilnahme am Sauerland-Cup der Samurai Iserlohn am 28. Februar bilden.

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