Die „schwarze Serie“ in Niddatal hat Bestand

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Die Highlander unterlagen am Samstagabend bei den Rhein Main Patriots in Niddatal.

Assenheim – Die eine Serie ist gerissen, eine andere hat unterdessen weiter Bestand: Nach vier Siegen in Folge verloren die Highlander Lüdenscheid erstmals wieder ein Erstliga-Spiel, 2:8 (1:3, 1:2, 0:3) musste sich das Team von Trainer Stephan Mayer den Rhein Main Patriots geschlagen geben.

Von Tim Viebahn

Damit gab es für die „Schotten“ auch im fünften Anlauf in der Inlinehalle in Niddatal nichts zu bestellen. Ärgerlich für die Lüdenscheider: Nach dem 10:5-Sieg im Hinspiel liegt der bessere direkte Vergleich nach der Niederlage in Assenheim im Falle einer Punktegleichheit am Ende der Saison nun wegen eines Tores bei den Hessen.

Die Pfannmüller-Truppe freute sich nach dem Spiel über eine taktische Meisterleistung – die Highlander hatten den Grund für den Ausrutscher bei den „Patrioten“ vielmehr an anderer Stelle ausgemacht: Auf dem wieder einmal äußerst rutschigen Hockey-Court in der Assenheimer Inlinehalle fanden sie zu keiner Zeit zu ihrem Spiel. „Entweder sind wir weggerutscht, oder uns ist der Ball versprungen“, lag für den nach wie vor verletzten Teamleiter Jonathan Otters der Vorteil für die Hausherren klar auf der Hand. „Es war eigentlich wie in jedem Jahr.“

Angesichts dieser Umstände geriet auch der Saisoneinstand von DEL-Profi Dieter Orendorz schon beinahe zur Nebensache. Der Eishockey-Spieler von den Iserlohn Roosters fügte sich nahtlos ein in ein Highlander-Team, bei dem am Samstagabend vorne wie hinten auch ganz wenig zusammen lief.

Schnelles 3:0 gibt die Richtung vor

Forster, Juniorenspieler Schardt und der ganz starke Napravnik legten in Abwesenheit des verletzten Nationalspielers Ressel rasch eine 3:0-Führung für die Gastgeber vor, die Svejda noch im ersten Drittel zu verkürzen wusste. Und als Elzner fünf Minuten nach Wiederbeginn den Anschluss hergestellt hatte, schien es kurzzeitig so, als hätten sich die Highlander akklimatisiert. Das erwies sich jedoch als Trugschluss. Strafzeiten unterbanden die Aufholjagd jäh, ein Ellbogencheck von Stein gegen den Kopf eines Gegenspielers mit vermeintlicher Verletzungsfolge sorgte für weitere Unruhe. Der Verteidiger der Lüdenscheider musste für fünf Minuten in die „Kühlbox“, die Hausherren stellten durch Napravnik und Barta bis zur zweiten Pause den alten Abstand wieder her.

Da Dombrowsky im Tor der Hessen außerdem einen Sahnetag erwischt hatte und gleich mehrere „1:1“-Situationen mit der Fanghand entschärfte, hatten sich die Highlander ihrem Schicksal schnell ergeben. Blum, Napravnik mit seinem dritten Treffer und Gabler machten den Kantersieg im letzten Abschnitt perfekt.

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