Inline-Skaterhockey

Die letzte Chance für die Highlander

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Sekt oder Selters: Für die Highlander Lüdenscheid um Roy Prince geht es am Samstag um alles. Wenn sie gegen die Crash Eagles Kaarst nicht punkten, fliegen die Bergstädter aus den Play-offs.

Lüdenscheid - Jetzt gilt’s umso mehr für die Highlander Lüdenscheid: eine Woche nach der desolaten Vorstellung bei der 3:13-Niederlage in Kaarst müssen die „Schotten“ am Samstag gegen die Crash Eagles das Ruder um 180 Grad herumreißen, sonst sind die Bergstädter bereits raus.

Beginn des zweiten Viertelfinalspiels der Play-off-Viertelfinalserie „best of three“ und der letzten Chance der Hausherren in der Sporthalle des Bergstadt-Gymnasiums ist um 18 Uhr. Der Frust beim Bergstadt-Klub nach dem dünnen Auftritt beim Meister war maximal. Folgerichtig saß bei den beiden Trainern der Stachel der Enttäuschung tief. „Wir hatten ja einen Plan“, so der scheidende Carsten Lang, für den das Spiel heute schon das letzte als Highlander-Trainer sein könnte. „Aber nach den beiden schnellen Gegentoren gab es kein Aufbäumen. Es wurde kein Check gefahren“, zeigte sich der erfahrene Übungsleiter sichtlich geschockt. 

Gar als „lethargisch und blutleer“ empfand Trainerkollege Toni Fonso die Darbietung der immerhin in Bestbesetzung angetretenen „Schotten“. „Da war keine Körpersprache zu sehen, keine Anspannung. Da müssen wir eine Schippe drauflegen.“ Fonso sieht sein Team in der Bringschuld Und Fonso nimmt das Team in die Pflicht: „Die Jungs sind jetzt in der Bringschuld. Sie haben heute die Chance zur Wiedergutmachung“, hat Fonso die Serie beileibe noch nicht abgehakt. Ihm bereitete die Vorbereitung auf das Rückmatch gar schlaflose Nächte. „Weil ich so gespannt bin“, gibt er zu, „wie die Reaktion der Jungs ausfallen wird.“ 

Eines ist klar: noch einmal dürfen sich die Highlander nicht so stümperhaft anstellen wie in der Stadtparkhalle vor einer Woche, als sie die lauffreudigen Dietrich, Boschweski und Co. förmlich zu Kontern einluden. „Wir müssen klüger agieren und auf Fehler lauern. Wenn wir versuchen mitzuspielen, gehen wir unter“, erklärt Fonso. „Das Schöne im Sport ist ja, dass man alles wiedergutmachen kann“, hat er die Hoffnung längst noch nicht aufgegeben. Lediglich auf drei Positionen wird sich der Kader im Vergleich zu Spiel eins verändern, es fällt unter anderem Colin Dehnke aus. Ansonsten erhält jenes Personal die Chance zur Wende, das in Kaarst so kläglich gescheitert war.

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