Inline-Skaterhockey

Ende eines durchwachsenen Jahres

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An Mirko Reinke (rechts) lag es nicht: Der Routinier der Highlander war in den Play-offs ein großes Vorbild, was Einsatzwillen und Bereitschaft anging. Trotzdem war letztlich gegen die Crash Eagles aus Kaarst Endstation. 

Lüdenscheid - Im Kampf um die Deutsche Meisterschaft im Inline-Skaterhockey sind am Wochenende aus acht Bewerbern sieben geworden. Die einzige Mannschaft, die vorzeitig die Segel streichen musste, sind die Highlander Lüdenscheid. Die Skaterhockey-Saison, die als eine durchwachsene in die Annalen eingehen wird, ist damit in der Bergstadt beendet.

3:13 und 10:11 nach Verlängerung, in Summe 0:2: Der Deutsche Meister aus Kaarst war auch diesmal nicht zu knacken im Viertelfinale der Play-offs, wobei es Schotten-Keeper Sven Rotheuler nach den allgemeinen Turbulenzen rund ums Spielende in der BGL-Halle, die einen überaus unwürdigen Schlusspunkt unter die Saison setzten, erstaunt nüchtern auf den Punkt brachte. 

„Diese Serie“, sagte Sven Rotheuler, „haben wir im ersten Spiel verloren...“ Was bleibt, ist nüchtern betrachtet ein ähnliches Resultat wie in der Vorsaison. Platz sechs in der Hauptrunde, das Aus in der Runde der letzten Acht. Die Highlander hatten sich zum Abschied von Trainer Carsten Lang mit ihrem aufgerüsteten Team ein bisschen mehr vorgestellt, doch den eigenen Ansprüchen sind sie unterm Strich nicht gerecht geworden. 

Genausowenig wie der Lüdenscheider Ortsnachbar Sauerland Steel Bulls, der zwar die Klasse gehalten hat, dessen Saisonfinale aber ein bedenkliches gewesen ist. Keine Play-offs, dafür derbe Abfuhren in Serie, nicht einmal das Derby hatte mehr Feuer versprüht. Da, wo die Ortsrivalen Werbung in eigener Sache und im Sinne ihres Sports hätten machen können, vergaben sie diese Chance. 

So geht der Blick nach vorne. Die Highlander haben zwar Carsten Lang verloren, doch die Trainerfrage für die neue Saison ist gelöst. Toni Fonso macht weiter – wenn er einmal ausfallen sollte, hat Lang zudem signalisiert, auf der Bank auch punktuell aushelfen zu wollen. Auch das Gros des Kaders steht dem Vernehmen nach weiter zur Verfügung. Und die Highlander planen zudem wieder eine Reserve in der Landesliga. Ein wichtiger Schritt in Richtung Unterbau. 

Beim Lokalrivalen ruht der See aktuell still. Wohl auch deshalb, weil Steel-Bulls-Chef und -Macher Norbert Krause schwer erkrankt ist. Der Fokus liegt hier aktuell auf anderen Dingen, der Sport rückt in den Hintergrund. 

Iserlohn lässt daheim den Matchball aus

Sportlich geht es derweil am Wochenende mit drei spannenden Viertelfinal-Entscheidungen weiter. Die Samurai Iserlohn haben ihre tolle Ausgangslage nach dem Auswärtssieg in Köln nicht zu nutzen gewusst – 7:13 verloren sie am Wochenende das Heimspiel und kämpfen nun am Samstag in Köln bei den Rheinos um ein Halbfinalticket. 

Ähnlicher Verlauf zwischen Krefeld und Duisburg: Die Ducks, die das erste Spiel in der Seidenstadt 5:2 gewonnen hatten, verloren daheim 6:10 und sind nun am Sonntagabend um 19 Uhr ein zweites Mal in dieser Serie in Krefeld zu Gast. Die Rockets Essen verloren nach dem 8:6-Sieg im ersten Spiel nun die zweite Partie in Bissendorf 5:12 – am Samstag um 16 Uhr haben sie es daheim allerdings selbst in der Hand, ins Semifinale einzuziehen.

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