Der letzte Angriff auf die Spitzengruppe

+
Fehlt den Steel Bulls auf der Nord-Ost-Tour: Sven Johannhardt.

Lüdenscheid - In der entscheidenden Phase der Saison geht es für die Sauerland Steel Bulls auf große Nord-Ost-Tour: Bereits heute gastiert der Nord-Zweitligist aus der Bergstadt beim Tabellenzweiten Berlin Buffalos, bevor morgen das zweite Spiel bei den Rostocker Nasenbären ansteht.

Von Tim Viebahn-Knötig

Am Samstagvormittag um 10 Uhr startet der Tross der „Bullen“ gen Hauptstadt. Nach einem Zwischenstopp kurz vor Magdeburg, wo das Team gemeinsam isst, geht es weiter in die im Berliner Ortsteil Alt-Hohenschönhausen, Bezirk Lichtenberg, gelegene Lilli-Henoch-Halle am Winterfeldplatz, der schmucken, mit bodentiefen Fenstern versehenen Heimstätte der Buffalos. In dieser haben die „Büffel“ das Feld erst einmal in dieser Saison als Verlierer verlassen. Das freilich soll ich nach Vorstellung der Gäste heute ändern: „Wir glauben daran, in beiden Spielen was zu holen“, sagt Steel Bulls-Macher Norbert Krause, der die Reise auf ausdrücklichen Wunsch der Mannschaft ebenfalls antritt und das Coaching an der Bande übernehmen wird. „Wir wollen sechs Punkte holen. Das haben wir mit der Mannschaft besprochen“, hat Krause den Platz ganz oben im Klassement trotz der ganzen Aufs und Abs in dieser Spielzeit noch nicht ganz aus den Augen verloren. Aber: „Wenn wir keine sechs Punkte holen, ist der Zug endgültig abgefahren.“

Im Hinspiel führte ein überragender Marcel Müller die Buffalos zum deutlichen Auswärtssieg im Zöpidrom, der DEL-Profi dürfte am Samstag (Spielbeginn 17.30 Uhr) jedoch nicht mitwirken, aber auch ohne ihn reihten die Hauptstädter zuletzt Sieg an Sieg.

Am Sonntag in der OSPA-Arena

Nach der Übernachtung in der Ofenstadt Velten im Landkreis Oberhavel wartet für das Team um Spielertrainer Sascha Jacobs morgen um 16 Uhr eine nicht minder schwierige Aufgabe an der Ostsee. „Rostock ist immer eine Wundertüte“, sagt Norbert Krause über die Nasenbären, auf die nach dem Europapokalwochenende wieder der Abstiegskampf wartet. „Die wollen die Scharte nach der unglücklichen Hinspielniederlage auswetzen“, ist dem Meinerzhagener zu Ohren gekommen, „das werden wir aber verhindern.“

Die knapp 1300 Kilometer lange Reise treten die Steel Bulls in guter Besetzung an. Zwar sind der wiedergenesene, aber verhinderte Schneider, Johannhardt, Schlicht, Doual und Perlitz nicht an Bord, dennoch können die Sauerländer auf zweieinhalb Reihen setzen.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare